0
- © Alessandra Tarantino/AP/dpa
Der Serbe Novak Djokovic gewann in Rom. | © Alessandra Tarantino/AP/dpa

Masters-1000-Turnier Djokovic gewinnt im Rom-Endspiel gegen Zverev-Bezwinger

15.05.2022 | Stand 15.05.2022, 19:04 Uhr

Rom - Kurz vor den French Open hat Novak Djokovic sein erstes Tennis-Turnier in diesem Jahr gewonnen.

Einen Tag nach seinem 1000. Sieg auf der ATP-Tour im Rom-Halbfinale gegen den Norweger Casper Ruud setzte sich der Weltranglisten-Erste im Endspiel gegen Zverev-Bezwinger Stefanos Tsitsipas aus Griechenland mit 6:0, 7:6 (7:5) durch. Damit beendete der Serbe das Masters-1000-Turnier in Italien ohne Satzverlust.

Formstark vor French Open

«Das war eine perfekte Woche für mich», sagte der 34-Jährige, der damit rechtzeitig vor den French Open seiner Bestform immer näherkommt. «Ich habe in den letzten Wochen meine Form aufgebaut. Es könnte kein besseres Timing sein, wenn ich in Roland Garros antrete. Ein perfektes Szenario für mich.»

In seinem zweiten Finale in diesem Jahr lag Djokovic nach einem perfekten ersten Durchgang im zweiten Satz schon mit 1:4 zurück, doch nach einer Aufholjagd rettete er sich in den Tiebreak und machte nach 1:38 Stunden Spielzeit alles klar. Der Weltranglisten-Fünfte Tsitsipas (23) hatte am Samstag den zwei Plätze besser eingestuften Olympiasieger Alexander Zverev mit 4:6, 6:3, 6:3 ausgeschaltet. Die French Open in Paris, das zweite Grand-Slam-Turnier des Jahres, beginnen am 22. Mai.

Djokovic, der zu Jahresbeginn wegen seines unklaren Corona-Impfstatus vor den Australian Open ausgeschlossen worden war, hatte seit vergangenen November beim Paris Masters kein Turnier mehr gewonnen. «Dieses Jahr war es eine besondere Situation. Bei allem, was in Australien passiert ist, hat es einige Zeit gedauert», sagte Djokovic, der von den tausenden Fans mit «Nole, Nole»-Sprechchören gefeiert wurde. «Ich habe hier meine beste Form gefunden. Ich gehe mit viel Selbstvertrauen nach Paris.»

Mehr zum Thema

Kommentare

Die Kommentarfunktion für diesen Artikel ist deaktiviert.

nw.de bietet Ihnen unter vielen Artikeln und Themen die Gelegenheit, Ihre Meinung abzugeben, mit anderen registrierten Nutzern zu diskutieren und sich zu streiten. nw.de ist jedoch kein Forum für Beleidigungen, Unterstellungen, Diskriminierungen und rassistische Bemerkungen. Deshalb schalten wir bei Artikeln über Prozesse, Straftaten, Demonstrationen von rechts- und linksradikalen Gruppen, Flüchtlinge usw. die Kommentarfunktion aus. Näheres dazu lesen Sie in unseren Nutzungsbedingungen für die Kommentarfunktion (Netiquette) und in dem Kommentar unseres Chefredakteurs Thomas Seim zur Meinungsfreiheit im Forum der NW.