0
- © Michael Kappeler/dpa
Gold, Gold, Gold: Shericka Jackson hat bei der WM die begehrteste aller Medaillen geholt. | © Michael Kappeler/dpa

Leichtathletik-WM Jackson und Lyles holen WM-Gold über 200 Meter

22.07.2022 | Stand 04.08.2022, 18:25 Uhr

Shericka Jackson in der zweitbesten jemals gestoppten Zeit und Noah Lyles mit überragenden 19,31 Sekunden haben über die 200 Meter bei der Leichtathletik-WM in Eugene Gold geholt.

Nur Weltrekordhalterin Florence Griffith-Joyner war bei ihren 21,34 Sekunden bei den Frauen jemals schneller als die Jamaikanerin Jackson am Donnerstagabend (Ortszeit), die nach 21,45 Sekunden ins Ziel kam.

Titelverteidiger Lyles rannte die viertbeste jemals über diese Distanz gestoppte Zeit. Nur Usain Bolt - bei seinem Weltrekord von 19,19 Sekunden 2009 in Berlin und dem ein Jahr zuvor aufgestellten vorausgehenden Rekord von 19,30 Sekunden bei den Olympischen Spielen in Peking - und dessen jamaikanischer Landsmann Yohan Blake in 19,26 Sekunden waren schon schneller. Auch Silber und Bronze gingen an Sprinter aus den USA. Kenneth Bednarek war nach 19,77 Sekunden im Ziel, Erriyon Knighton brauchte 19,80 Sekunden.

«Jeder träumt von diesem Tag. Und heute ist mein Tag. Ich habe endlich tun können wovon ich seit Jahren geträumt habe», sagte Lyles über das Stadionmikrofon. «Ich habe meine ganze Familie und Freunde hier. Und ich habe ein Publikum. Ich habe ein Publikum! Ich hätte mir das nicht besser vorstellen können.» Lyles holte sich mit der Zeit auch den US-Rekord von Michael Johnson, der 1996 bei den Olympischen Spielen in Atlanta 19,32 Sekunden gelaufen war.

Für Jackson bedeuteten die 21,45 Sekunden WM-Rekord. Sie verwies ihre Teamkollegin und 100-Meter-Weltmeisterin Shelly-Ann Fraser-Pryce mit 0,36 Sekunden Vorsprung auf Rang zwei. Bronze ging an Titelverteidigerin Dina Asher-Smith aus England in 22,02 Sekunden.

Mehr zum Thema

Kommentare

Die Kommentarfunktion für diesen Artikel ist deaktiviert.

nw.de bietet Ihnen unter vielen Artikeln und Themen die Gelegenheit, Ihre Meinung abzugeben, mit anderen registrierten Nutzern zu diskutieren und sich zu streiten. nw.de ist jedoch kein Forum für Beleidigungen, Unterstellungen, Diskriminierungen und rassistische Bemerkungen. Deshalb schalten wir bei Artikeln über Prozesse, Straftaten, Demonstrationen von rechts- und linksradikalen Gruppen, Flüchtlinge usw. die Kommentarfunktion aus. Näheres dazu lesen Sie in unseren Nutzungsbedingungen für die Kommentarfunktion (Netiquette) und in dem Kommentar unseres Chefredakteurs Thomas Seim zur Meinungsfreiheit im Forum der NW.