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In einem Formel-1-Rahmenrennen ist der Nachwuchsrennfahrer Anthoine Hubert tödlich verunglückt. - © picture alliance
In einem Formel-1-Rahmenrennen ist der Nachwuchsrennfahrer Anthoine Hubert tödlich verunglückt. | © picture alliance

Lebensgefahr im Sport Formel 1: Über das Leben mit der Angst vor tödlichen Unfällen

Die Piloten müssen kaum eine Woche nach dem Tod Anthoine Huberts wieder in ihre Boliden steigen. Das Risiko verdrängen sie, weil sie es müssen.

Elmar Brümmer
06.09.2019 | Stand 06.09.2019, 10:58 Uhr

Monza. Sir Jackie Stewart ist mit seinen 80 Jahren der rüstigste Renn-Rentner, den man sich vorstellen an. Der dreifache Weltmeister ist auch über vier Jahrzehnte nach seinem Rücktritt immer im Fahrerlager der Formel 1 anzutreffen. Der Schotte ist ein weiser Ratgeber, was den Umgang mit den Gefahren im Motorsport angeht. Vergangenes Wochenende in Spa überlebte der erst 22 Jahre Formel-2-Pilot Anthoine Hubert einen brutalen Unfall nicht, das hatte eine Schockwirkung für die ganze Motorsportwelt. Trotzdem traten die Formel-1-Fahrer zum Großen Preis von Belgien an. Und sie werden es auch jetzt, keine Woche später, in Monza wieder tun, wo die Geschwindigkeiten noch höher sind. Stewart weiß, warum: „Rennfahrer sind wie Tiere. Wir haben die Fähigkeit, alles andere auszublenden."

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