Dennis Schröder - © Foto: Hendrik Schmidt/ZB
Spielt seine erste WM mit dem DBB-Team: Dennis Schröder. | © Foto: Hendrik Schmidt/ZB

WM in China Deutsche Basketballer ohne Sorge vor Hammerlos USA

Shenzhen - Das drohende Hammerlos USA kann die deutschen Basketballer nicht schrecken. Dass sie schon in der ersten Gruppenphase bei der Weltmeisterschaft in China auf den großen Titelfavoriten treffen könnten, sorgt bei Dennis Schröder & Co. eher für Vorfreude.

«In der Vorrunde, warum nicht? In der Vorrunde nehme ich das gerne», sagte der deutsche NBA-Star von den Oklahoma City Thunder vor der Auslosung in Shenzhen am Samstag (11.30 Uhr/MEZ) selbstbewusst. «Wenn es dann zum Viertelfinale oder Halbfinale kommt, willst du das natürlich nicht.»

Nach einer souveränen Qualifikation für das Turnier in China rechnet sich das Team von Bundestrainer Henrik Rödl auch bei der Endrunde vom 31. August bis 15. September einiges aus. Die Auswahl des Deutschen Basketball Bunds befindet sich für die Auslosung mit Ex-NBA-Superstar Kobe Bryant im fünften von insgesamt acht Lostöpfen. Damit wird Deutschland in seiner Vierergruppe auf die USA, Gastgeber China, Spanien oder Frankreich treffen. Das teilte der Weltverband FIBA am Freitag mit.

Zudem geht es gegen ein Team aus Lostopf vier (Puerto Rico, Türkei, Dominikanische Republik oder Venezuela) und gegen eine der schwächsten Mannschaften aus Topf acht (Japan, Jordanien, Tunesien, Elfenbeinküste). Die Einteilung wurde auf Grundlage der Weltrangliste getroffen, Deutschland liegt hier auf Platz 22.

«Es könnte eine spaßige Partie sein, weil es ein ganz anderes Level ist und du viel mitnehmen kannst», sagte Maxi Kleber von den Dallas Mavericks über ein mögliches Duell mit Titelverteidiger USA, der dann erst wieder im Kampf um die Medaillen zum Gegner werden könnte. «Natürlich willst du keine Knallergruppe haben, in der du nur toughe Spiele hast. Du möchtest auch ein, zwei Spiele, die etwas leichter sind.» Sollten die Amerikaner der stärkste Gegner sein, wäre wegen regionaler Zuordnungen automatisch aber auch die Türkei als vermeintlich stärkster Vertreter aus Topf vier in der Gruppe.

Als Spielorte für die erste Turnierphase sind Peking, Shanghai, Guangzhou und Shenzhen für das deutsche Team möglich. Die besten zwei Mannschaften jeder Gruppe erreichen die nächste Runde. Dort geht es in vier Vierergruppen weiter, in denen die Viertelfinalisten ausgespielt werden. Nach unter anderen zwei Siegen über Vize-Weltmeister Serbien darf das deutsche Team durchaus auf die K.o.-Runde hoffen. «Wir haben gezeigt, dass wir mit den Großen mithalten und sie auch schlagen können», sagte Rödl.

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