Großer Preis von Brasilien - © Foto: Andre Penner/AP
Sebastian Vettel vom Team Scuderia Ferrari kommt an der Rennstrecke an. | © Foto: Andre Penner/AP

Interlagos Darüber wird auch gesprochen im Formel-1-Fahrerlager

São Paulo - Den Kampf um die Fahrer-WM hat Sebastian Vettel schon vor dem vorletzten Grand Prix der Saison am Sonntag in Brasilien verloren. Mercedes und Lewis Hamilton will der Ferrari-Star nicht auch noch die Konstrukteurs-WM überlassen. Es gibt aber weitere Gesprächsthemen in Interlagos.

SCHUMACHERS REKORDE
Michael Schumacher ist eine Formel-1-Legende. Siebenmal wurde der Kerpener Weltmeister - das ist unerreicht. 91 Grand Prix gewann er - auch das ist unerreicht. Aber werden diese Rekordmarken auch unerreicht bleiben? Lewis Hamilton steht derzeit bei fünf Titeln und 71 Siegen, Sebastian Vettel bei vier Titeln und 52 Siegen. Schumachers Zeit sei mit seiner eigenen schwer zu vergleichen, meinte Vettel auf die Frage, ob die Rekorde gebrochen werden könnten. «Ich weiß es nicht, es hängt in den nächsten Jahren davon ab, wie wettbewerbsfähig wir selbst und Lewis sein werden.» Die Zahlen Schumachers hält Vettel aber für «ziemlich weit entfernt.»

SICHERHEITSDEBATTE
In der Vergangenheit kam es am Rande des Rennens in São Paulo immer mal wieder zu Übergriffen auf Formel-1-Teams. In diesem Jahr will das der Organisator natürlich vermeiden. «Ich habe mich in Brasilien immer sicher gefühlt», sagte Weltmeister Lewis Hamilton. Die Veranstalter hätten die richtigen Maßnahmen ergriffen, deshalb habe er auch Vertrauen. «Ich habe mich hier nie wirklich unsicher gefühlt», meinte auch Renault-Mann Nico Hülkenberg. Sein Rennstall setze in diesem Jahr aber im Gegensatz zum vergangenen auf einen gepanzerten Wagen für die Anfahrt.

RESTERAMPE
Noch vier Formel-1-Cockpits sind für die kommende Saison offiziell zu vergeben. Beide Force-India-Piloten, ein Steuerkünstler bei Toro Rosso und ein Williams-Fahrer müssen noch bekanntgegeben werden. Der hochtalentierte Franzose Esteban Ocon wird Force India verlassen müssen, um Platz für Lance Stroll von Williams zu schaffen. Dessen Vater Lawrence ist mittlerweile Anteilseigner von Force India. Ocons letzte Chance ist Williams. Sollte er dort 2019 nicht Stammpilot werden, wird der Mercedes-Zögling aber auch in keine andere Serie wechseln. Vielmehr wolle er nah an den Silberpfeilen dranbleiben und sich über Tests in Schuss halten, sagte Ocon.

Links zum Thema
Geschichte der Rennstrecke
Zeitplan
Informationen zum Kurs
Informationen zu São Paulo
Konstrukteurswertung
Fahrerwertung
Ticketinformationen
Stimmen zum Grand Prix

Copyright © Neue Westfälische 2018
Copyright © dpa - Deutsche Presseagentur 2018
Texte und Fotos von nw.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.

Kommentare

Die Kommentarfunktion für diesen Artikel ist deaktiviert.

nw.de bietet Ihnen unter vielen Artikeln und Themen die Gelegenheit, Ihre Meinung abzugeben, mit anderen registrierten Nutzern zu diskutieren und sich zu streiten. nw.de ist jedoch kein Forum für Beleidigungen, Unterstellungen, Diskriminierungen und rassistische Bemerkungen. Deshalb schalten wir bei Artikeln über Prozesse, Straftaten, Demonstrationen von rechts- und linksradikalen Gruppen, Flüchtlinge usw. die Kommentarfunktion aus. Näheres dazu lesen Sie in unseren Nutzungsbedingungen für die Kommentarfunktion (Netiquette) und in dem Kommentar unseres Chefredakteurs Thomas Seim zur Meinungsfreiheit im Forum der NW.

realisiert durch evolver group