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SCP-Spieler Florian Hartherz (l.) und Johannes Wurtz mit Bloggerin Andrea Sahlmen mit Freundin Sarah.
SCP-Spieler Florian Hartherz (l.) und Johannes Wurtz mit Bloggerin Andrea Sahlmen mit Freundin Sarah.

Andreas Allesfahrer-Blog Spaß beim Spiel und im Training

06.03.2014 | Stand 06.03.2014, 17:08 Uhr

Hallo Fans,
kurz möchte ich mich zu der aufkeimenden Diskussion äußern, die ich am letzten Wochenende auf Facebook mitbekommen habe. Dort beschwerten sich wohl einige Fans darüber, die Mannschaft sei arrogant. Gerade nach meinen Erlebnissen vom vergangenen Donnerstag kann ich jedem nur empfehlen den Jungs einmal beim Training zuzusehen oder den ein oder anderen anzusprechen. Jeder wird schnell merken: Von Arroganz keine Spur.

Bis dann, Andrea

Sonnig ist es am Donnerstagnachmittag auf der Paderkampfbahn, als ich mit meiner Freundin Sarah dort ankomme. Der Rasen sieht nach der Erneuerung richtig schön grün aus, die Trainingsbedingungen sind perfekt zum Vorzeigen für Gäste. Als die Mannschaft auf den Rasen kommt, winken uns einige Spieler zu, sagen fröhlich "Hallo" oder grinsen einfach nur gut gelaunt. Genauso gut wie das Wetter auf dem Trainingsplatz ist auch die Stimmung der Spieler. Hier ist deutlich zu sehen, wie viel Spaß einer Mannschaft das Training machen kann.

Vor allem das Stürmer-Training hat uns gezeigt, wie man mit guter Laune und Spaß am Spiel Fußballer motivieren und zu Leistung antreiben kann. Andre Breitenreiter macht den Eindruck, als würde er gerne selbst mitspielen und überträgt genau dieses Gefühl scheinbar auf seine Jungs. Keiner kann genug bekommen und so schießen die Offensivkräfte noch lange nach Ende des offiziellen Trainings aufs Tor.

Geduldig warten wir auf Florian Hartherz und Johannes Wurtz, mit denen ich ein Interview vereinbart habe. Gut gelaunt kommen sie nach einer Weile aus der Kabine und es kann losgehen. Nachdem ich meine Freundin als Werder Bremen-Fan und mich als NW-Bloggerin vorgestellt habe, kommen wir schnell ins Gespräch. Wenn die Zwei von der Art meiner Fragen überrascht sind, lassen sie es sich zumindest nicht anmerken.

Denn neben Fragen über die aktuelle, sportliche Situation, interessiert mich viel mehr ihre persönliche Lage im Moment, die trotz des selben Vereins, für den sie momentan spielen, vollkommen unterschiedlich ist. "Es ist absolut offen, wo ich in der kommenden Saison spiele", macht Johannes Wurtz deutlich, der bei beiden Vereinen seine ganz eigenen Vorteile sieht. "Werder ist ein Erstligaverein. Alles ist größer, professioneller. Natürlich ist es schön dort zu spielen."

In einem anderen Punkt liegt der Vorteil aber ganz deutlich beim SC Paderborn. "Das Team in dem wir spielen ist menschlich überragend. Jeden Mittag gehen wir mit acht oder neun Jungs zusammen essen. Wir verstehen uns alle super, es macht großen Spaß zusammen zu spielen." Das Alter sei hierbei nicht so entscheidend, anders als es noch in Bremen war, wie Florian Hartherz berichtet.

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