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SC Paderborn: Ohne Meha und Amedick zum VfL

Ostwestfalen verhandeln mit einem gestandenen, offensiven Mittelfeldspieler

VON HARTMUT KLEIMANN
30.08.2013 | Stand 30.08.2013, 10:36 Uhr
Ohne Meha und Amedick

zum VfL Bochum - © SC Paderborn
Ohne Meha und Amedick
zum VfL Bochum | © SC Paderborn

Paderborn. Die Erinnerungen sind hoch ausreichend vorhanden: In der vergangenen Zweitliga-Saison lieferten sich der VfL Bochum und der SC Paderborn zwei Duelle, in denen jeweils der Gast nicht den Hauch einer Chance hatte. Am zweiten Spieltag fiedelten die Ostwestfalen die Ruhrkicker mit 4:0 ab, die sich ihrerseits mit dem exakt gleichen Resultat im letzten Spiel des Jahres 2012 revanchierten und den SCP mit einem gehörigen Rucksack in die Winterpause schickten. Nun treffen beide Klubs am Samstag erneut aufeinander. Um 13 Uhr ist Anstoß der Partie im Rewirpower-Stadion.

"Der VfL verfügt über eine spielstarke Elf und einen erfahrenen Trainer, der selbst von einer hohen Qualität seiner Mannschaft spricht und sehr viel Druck ausübt", lautet die erste Einschätzung von Paderborns Cheftrainer André Breitenreiter zum kommenden Gegner. Und von der Spielstärke der Bochumer habe er sich schon selbst überzeugen können.

Dann aber richtet er sogleich wieder den Fokus auf seine Elf. Die ist seit vier Pflichtspielen ohne Niederlage, "womit die Mannschaft die gute Qualität aus dem Training bestätigt". Auch in Bochum wolle er jetzt den Weg weitergehen, den Paderborn in einer guten zweiten Halbzeit gegen München eingeschlagen habe. "Ich erwarte jetzt keine Zufriedenheit, sondern die Gier nach mehr", kleidete der Trainer seine Erwartungen in Worte.

Mit Wunschkandidat schon einig

Die Fahrt nach Bochum werden zwei Spieler nicht antreten. Alban Meha hat zwar wieder mit dem Team trainiert, "wir müssen aber abwarten, wie das Knie auf die Belastung reagiert und gehen das mit aller Ruhe an", muss der Coach weiter auf seinen Freistoßspezialisten verzichten. Auch Martin Amedick, der in der Woche im Training gleich mehrere Schläge auf das Sprunggelenk bekommen hat, soll vor Ort seinen dicken Knöchel behandeln lassen.

Am 11. August 2012 langte Mario Vrancic beim 4:0 über Bochum gleich zweimal hin. - © FOTO: MARC KÖPPELMANN
Am 11. August 2012 langte Mario Vrancic beim 4:0 über Bochum gleich zweimal hin. | © FOTO: MARC KÖPPELMANN

Vor Ablauf der Wechselperiode steht der SC Paderborn aktuell noch in Verhandlungen mit einem gestandenen, offensiven Mittelfeldspieler, "der schon mehrfach den Nachweis seiner Qualität auf höherem Niveau erbracht hat", verrät Manager Sport Michael Born. Der Wunschkandidat befand sich in der Woche noch in einem internationalen Einsatz. "Wir sind uns mit Spieler und Verein einig, nur die Rechte liegen bei einem privaten Investor", nennt Born die letzten Hindernisse beim Verhandlungs-Marathon.

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