Die Noten

Die Paderborner in der Einzelkritik

Ein versagendes Kollektiv mit nur klitzekleinen Lichtblicken

Lukas Kruse: Völlig allein gelassen von seinen Vorderleuten, sind dem Paderborner Schlussmann die vier Gegentore keinesfalls anzulasten. Hatte Pech beim vierten Gegentreffer, als er gegen den Cottbuser Erik Jendrisek (37.) zunächst gut parierte, Boubacar Sanogo den zweiten abgeprallten Ball dann aber zum Torerfolg nutzte. Kratzte noch einen Querschläger (65.) mit den Fingerspitzen von der Linie.

Diego Demme: Zählte noch zu den etwas Besseren. Der Kandidat bemühte sich, brachte aber trotzdem nichts Effektives zustande.

Daniel Brückner: Der linke Flügelflitzer war ebenfalls nur sporadisch zu sehen. Verzettelte sich ab und an in Einzelaktionen.

Rick ten Voorde: Durchaus fleißig, leistete als Stürmer die erforderliche Defensivarbeit, war als Goalgetter schließlich das Opfer eines versagenden Kollektivs.

Markus Krösche: Ohne den "alten Mann", der fast 33 Lenze auf dem Buckel hat, geht offensichtlich gar nichts. Wurde zur zweiten Halbzeit für Elias Kachunga eingewechselt, krempelte die Ärmel hoch, suchte den Zweikampf und siehe da, die Cottbuser trafen im zweiten Durchgang nicht mehr ins Schwarze.

Uwe Hünemeier: Der etwas Bessere der beiden Innenverteidiger. Allerdings war der Ex-Cottbuser bei den ersten drei Gegentoren ebenfalls nur passiver Zuschauer. Klärte ein paar Mal aber auch konsequent.

Marc Vucinovic: Feierte am zweiten Spieltag sein Startelf-Debüt und war in Abwesenheit der verletzten Mario Vrancic und Alban Meha für die Standards zuständig. Davon gab es allerdings zu wenige, als dass sich der Ex-Havelser großartig hätte profilieren können.

Jens Wemmer: In dieser Form ein Schatten seiner selbst. Der Rechtsverteidiger vernachlässigte die Defensive, so war Cottbus über die linke Seite zumindest anfangs brandgefährlich.

Martin Amedick: Erwischte im Abwehrzentrum nicht gerade einen Schokoladentag. Der Novize ist in dieser Form keine Verstärkung.

Thomas Bertels: War auf der linken Abwehrseite diesmal ebenfalls überfordert.

Manuel Zeitz: War gestern kein adäquater Ersatz für den verletzten Mario Vrancic im defensiven Mittelfeld.

Elias Kachunga: Wirkte als zweiter Angreifer gegen die gegnerische Viererkette bei weitem nicht robust genug.

Mahir Saglik und Saliou Sané: Wurden in der 63. Spielminute eingewechselt und konnten dem Spiel auch keine Wende mehr geben.

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