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Paderborns Trainer Schmidt plant ohne Gonther

Gebürtiger Hesse fehlt ausgerechnet in Frankfurt

VON HARTMUT KLEIMANN
27.08.2011 | Stand 27.08.2011, 00:32 Uhr
Sören Gonther (l.) und Trainer Roger Schmidt sind sich einig, dass ein Einsatz in Frankfurt keinen Sinn macht. - © FOTO: MARC KÖPPELMANN
Sören Gonther (l.) und Trainer Roger Schmidt sind sich einig, dass ein Einsatz in Frankfurt keinen Sinn macht. | © FOTO: MARC KÖPPELMANN
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Trainer Schmidt

plant ohne Gonther - © SC PADERBORN
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Paderborn. Sieben Punkte nach fünf Spielen sind kein Topwert, aber für einen Verein mit der Maßgabe Klassenerhalt ein ganz ordentlicher. Auswärtssiege in Rostock und Dresden und ein Remis im eigenen Stadion gegen Düsseldorf haben beim Fußball-Zweitligisten SC Paderborn 07 eine Situation entstehen lassen, die nach Meinung von Trainer Roger Schmidt vieles einfacher mache. So spricht der Fußball-Lehrer des aktuellen Tabellenachten von "einem schönen Spiel für uns."

Am Sonntag reisen die Ostwestfalen in die Hessen-Metropole Frankfurt, um sich dort mit Erstliga-Absteiger Eintracht zu messen. "Ein Team, das sich nicht in der zweiten Liga sieht und natürlich ganz andere Ambitionen hat", ordnet Schmidt den kommenden Gegner ein. Verfolgen Sie die Partie in der Commerzbank-Arena am Sonntag ab 13.30 Uhr mit dem Live-Ticker auf nw-news.de.

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Seine Elf wolle es aber nicht dabei belassen, sich einfach nur darüber zu freuen, mal gegen diesen Klub spielen zu dürfen. "Wir wollen eine Topleistung abrufen und wenn es geht, auch etwas aus Frankfurt mitnehmen", nennt er die eigenen Ansprüche. Der Sieg in Dresden, der "in einem Hexenkessel gegen eine heimstarke Mannschaft" eingespielt worden sei, habe gezeigt, dass "meine Elf trotz der zwei Niederlagen zuvor in einer Guten Verfassung" und der SCP "auf einem guten Weg" sei. Ohne Zweifel sei die Eintracht individuell besser besetzt – und davon hat sich Schmidt auch selbst in den Heimspielen der Hessen gegen St. Pauli und Düsseldorf überzeugt – "aber wir wollen mit Geschlossenheit unsere Qualitäten auf den Platz bringen", kündigt er an.

"Wir wollen kein Risiko eingehen"

Eng am Gegenspieler zu sein fordert er ebenso von seinem Team ein, wie schnelles Umschalten "und dem Gegner immer wieder weh tun." Schmidt wird alle Spieler mit nach Frankfurt nehmen, die aktuell noch fit sind. Denn zu Florian Mohr (Aufbautraining nach Meniskus-Operation) und Sören Gonther (Oberschenkel) haben sich jetzt auch Torhüter Jens Grahl (Meniskus) und Jens Wissing (Sprunggelenk) ins Krankenlager abgemeldet. Vor allem der gebürtige Hesse Gonther hätte nur zu gern in Frankfurt mitgemischt. "Wir wollen aber kein weiteres Risiko eingehen", stellt Schmidt klar.

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