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Paderborns Allrounder Daniel Brückner wird am Samstag im Eintracht-Stadion auflaufen können. In welcher Rolle auch immer. - © FOTO: MARC KÖPPELMANN
Paderborns Allrounder Daniel Brückner wird am Samstag im Eintracht-Stadion auflaufen können. In welcher Rolle auch immer. | © FOTO: MARC KÖPPELMANN

Grünes Licht für Brückner

SC PADERBORN: Dotchevs wertvoller Allrounder steht am Samstag in der Startelf

VON WERNER SCHULTE
24.04.2009 | Stand 23.04.2009, 22:15 Uhr

Paderborn. Auch Wilfried Finkes Frustpegel war nach der jüngsten 1:2-Heimniederlage gegen Dynamo Dresden angesichts der dürftigen Heimbilanz deutlich angestiegen. Schließlich hat der SC Paderborn bis auf die Partie gegen Kickers Emden in der laufenden Drittliga-Rückrunde noch keinen weiteren Dreier in der Paragon-Arena verbucht.

Keine Frage, auch das Nervenkostüm des Präsidenten lechzt vor dem Gastspiel in Braunschweig (Sa. 14 Uhr Eintracht-Stadion) wieder nach Zählbarem. Immerhin hat die Elf von Pavel Dotchev von ihren bislang 17 gewonnenen Saisonspielen satte zehn Mal in der Fremde maximal gepunktet. Damit ist der SCP gleichzeitig die aktuell auswärtsstärkste Mannschaft der Liga.

Auch Paderborns komplettes Präsidium wird im Eintracht-Stadion in voller Stärke persönlich präsent sein. "Wir haben noch sechs Endspiele vor der Brust", da sei es auch für die Vereinsführung doch ganz selbstverständlich, dem Team auf der Zielgeraden jetzt gezielt den Rücken zu stärken, so Martin Hornberger als Geschäftsführender Vizepräsident.

Auch in die restliche Fangemeinde ist rechtzeitig einige Bewegung geraten. Bis gestern Mittag waren zwar nur 128 Tickets für die Begegnung mit der Eintracht im Vorverkauf abgesetzt worden, entsprechenden Hochrechnungen zufolge, "werden aber zwischen 600 und 800 Fans nach Braunschweig fahren", weiß Hornberger.

Ein klitzekleines bisschen Heimspiel-Atmosphäre werden Daniel Brückner und Co. also auch am Samstag schnuppern dürfen. Dem Einsatz des Winter-Neuzugangs, der nach auskurierter Wadenverletzung gestern wieder am Training teilnahm, steht laut Dotchev grundsätzlich nichts im Wege. Über die spezielle Verwendung seines Allrounders schweigt sich der Cheftrainer allerdings noch aus.

Ob er Sebastian Schuppan oder Sören Brandy in der Abwehrkette einsetze und Brückner doch von Beginn an links offensiv spielen lasse, das werde er wohl ebenso kurzfristig entscheiden wie die endgültige Besetzung des Sturmzentrums. Eine Tendenz, über die er aber noch nicht öffentlich sprechen wolle, habe er allerdings im Kopf. Das Zelebrieren "schönen Fußballs" spielt für den Coach ab sofort ohnehin eine eher untergeordnete Rolle. Vielmehr appelliert der 43-Jährige vehement ans "erfolgsorientierte Auftreten der Mannschaft, die sich jetzt von Spiel zu Spiel nur noch auf die Punkte konzentrieren muss".

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