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Im November siegte der SC Paderborn in Dresden mit 3:0 - © FOTO: THOMAS EISENHUTH
Im November siegte der SC Paderborn in Dresden mit 3:0 | © FOTO: THOMAS EISENHUTH

Sachsen mit neuem Selbstbewusstsein

Heimspiel gegen Dynamo Dresden

17.04.2009 | Stand 16.04.2009, 18:46 Uhr

Paderborn (hakl). Wer sich die Tabelle der 3. Fußball-Liga beginnend am Ende anschaut, der sieht mit einem kleinen Sprung zwischen Rang 16 und 13 genau die Mannschaften aufgelistet, gegen die der aktuelle Tabellenzweite SC Paderborn in den noch ausstehenden sieben Meisterschaftsspielen noch anzutreten hat.

Am kommenden Samstag, 18. April, (14 Uhr, Paragon-Arena) haben es die Paderborner zunächst mit dem Tabellendreizehnten Dynamo Dresden zu tun. Eine Mannschaft, der Paderborns Trainer Pavel Dotchev eine gehörige Portion Respekt zuteil werden lässt, denn bisher haben die Sachsen eine bessere Rückrunde gespielt, als der SC Paderborn selbst. Das Auftreten der Dynamos hat nicht mehr viel gemein mit der Elf, die die Ostwestfalen im Hinspiel am 2. November im eigenen Stadion regelrecht vorführten. 3:0 siegte der SCP seinerzeit – und es hätte auch gut ein 0:7 sein können.

11 Kreuze als Mahnung

In der Nacht nach der vernichtenden Niederlage ließen sich die Dresdener Fans bekanntlich zu der nicht gerade rühmlichen Tat hinreißen, auf dem Trainingsgelände ihres Klubs elf Löcher auszuheben und darin elf Kreuze aufzustellen. Mit dieser Aktion wollten sie ihr Team praktisch beerdigen.

Das ist aber Schnee von gestern und Dresden kommt mit seinem holländischen Trainer Ruud Kaiser mit neuem Selbstbewusstsein daher. Nicht umsonst zählt SCP-Coach Pavel Dotchev die Offensivspieler Halil Savran (9 Saisontore), Thomas Bröker (8) und Pavel Dobry (8) auf, "gegen die wir als Mannschaft gut stehen müssen." Immerhin trugen Dobry und Bröker auch schon das Trikot des SC Paderborn. Letztgenannter war in früheren Jahren immer auch ein Wunschkandidat Dotchevs, spielte aber erst zu einem Zeitpunkt an der Pader, als der gebürtige Bulgare schon längst Trainer in Erfurt war.

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