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Siegtorschütze Sercan Güvenisik, Jovan Damjanovic und Rolf Guié-Mien (v. r.). - © FOTO: MARC KÖPPELMANN
Siegtorschütze Sercan Güvenisik, Jovan Damjanovic und Rolf Guié-Mien (v. r.). | © FOTO: MARC KÖPPELMANN

Remiskönig bekrabbelt sich

Güvenisik sichert den 1:0-Arbeitssieg in Wuppertal

VON WERNER SCHULTE
14.04.2009 | Stand 13.04.2009, 17:38 Uhr

Wuppertal. Eine großartige Gala gab’ s nicht, am Ende war der SC Paderborn nach glanzloser Vorstellung aber dennoch der große Gewinner. Sercan Güvenisik sei Dank: Nach kongenialer Zusammenarbeit mit Rolf-Christel Guié-Mien gelang dem Türken nach einem traumhaft vorgetragenen Konter (43.) in Wuppertal das Tor des Tages.

Am Karsamstag um 15.49 Uhr hatte der Hase den Wettlauf mit dem Igel in diesem vorösterlichen Drittliga-Duell im Stadion Am Zoo mit dem nötigen Fortune definitiv gewonnen. "Das war heute wohl auch bitter nötig", konstatierte SCP-Abwehrchef Matthias Holst angesichts der Kunde von der ebenfalls siegreichen Verfolger-Konkurrenz aus Düsseldorf und Haching nach dem Schlusspfiff. Vorausgegangen war ein "hartes Stück Arbeit" gegen einen "wiedererstarkten Tabellen-14.", (erst eine Niederlage in 2009) wie es auch Paderborns Cheftrainer Pavel Dotchev bereits im Vorfeld prophezeit hatte.

Dementsprechend gefestigt präsentierten sich die Platzherren im Vergleich mit dem Tabellenzweiten, dem das fehlende Selbstvertrauen nach zuvor drei Punkteteilungen gegen einen "bärenstarken" WSV Borussia (Cheftrainer Uwe Fuchs) zu Beginn deutlich anzumerken war. Der Ex-Paderborner Sven Lintjens scheiterte wiederholt an SCP-Keeper Kasper Jensen, der zwei Distanzversuche des Wuppertalers (8., 43.) jeweils noch mit den Fingerspitzen erwischte.

Gefälliger im zweiten Durchgang

Auf der Gegenseite ließ Güvenisik seinen Torriecher zunächst vermissen. Paderborns Matchwinner verpasste sowohl eine gezielte Hereingabe von Björn Lindemann (13.), später (36.) parierte WSV-Schlussmann Christian Maly prächtig gegen Lindemann, den Abpraller drosch Güvenisik jedoch in den wolkenlosen Himmel. Auch in Hälfte 2 behielt Wuppertals Torhüter in einer 1:1-Situation mit Güvenisik die Oberhand (53.). Schon zwei Minuten nach Wiederbeginn war Maly nach einem platzierten Kopfball des aufgerückten Florian Mohr mit einem Reflex zur Stelle gewesen.

Insgesamt wirkten die Ostwestfalen im zweiten Durchgang zwar gefälliger und engagierter, dennoch musste das Kollektiv um den Dreier auch weiterhin zittern. Während ein Versuch des Gäste-Angreifers Jovan Damjanovic (56.) sein Ziel zunächst knapp verfehlte, kratzte Innenverteidiger Florian Mohr noch einen Kopfball des Wuppertalers Dirk Heinzmann (78.) geistesgegenwärtig von der Torlinie.

Wuppertaler SV - SC Paderborn 0:1 (0:1)

Wuppertal:
Maly - Neppe (74. Mahrt), Nils Fischer, Schäfer, Lejan - Lorenzon,
Jerat, Hammes (67. Müller), Lintjens (67. Heinzmann) - Damm, Reichwein
Paderborn: Jensen - Krecidlo (46. Brandy), Mohr, Holst, Brückner - Alushi - Guie-Mien, Lindemann, Karsten Fischer (82.
Löning) - Güvenisik (75. Kumbela), Damjanovic

Tor: 0:1 Güvenisik (43.)

Zuschauer: 4.844

Schiedsrichter: Raphael Seiwert (Merzig-Merchingen)

Gelbe Karten: Lorenzon (5/1) - Lindemann (5/3), Brandy (4), Damjanovic (2)

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