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Sebastian Wimmer bedankt sich nach dem Auswärtsspiel in Würzburg bei den mitgereisten Zwickauer Fans. Nach der Corona-Pause sollte der Ex-Paderborner dann jedoch keine Partie mehr für die Sachsen bestreiten. - © picture alliance
Sebastian Wimmer bedankt sich nach dem Auswärtsspiel in Würzburg bei den mitgereisten Zwickauer Fans. Nach der Corona-Pause sollte der Ex-Paderborner dann jedoch keine Partie mehr für die Sachsen bestreiten. | © picture alliance

Fußball Ein Ex-Paderborner im Zwist mit Zwickau

Sebastian Wimmer klagt gegen die fristlose Kündigung seines Arbeitgebers FSV Zwickau und steht als Buhmann da, der sich gegen Kurzarbeit wehrt. Doch der ehemalige SCP-Spieler erfüllt nicht das Klischee vom egoistischen Fußball-Profi.

Frank Beineke
10.07.2020 | Stand 10.07.2020, 11:41 Uhr

Paderborn/Zwickau. Es hatte alles so verheißungsvoll begonnen. Als Sebastian Wimmer im Sommer 2019 beim Fußball-Drittligisten FSV Zwickau anheuerte, urteilte FSV-Coach Joe Enochs über den Neuzugang: "Das ist genau der Spielertyp, den wir gesucht haben." Doch am Ende sollte Wimmer bei den Sachsen zur Persona non grata werden. Der 26-jährige Österreicher, der in der Drittliga-Saison 2017/18 für den SC Paderborn gekickt hatte, und der FSV sahen sich vor dem Zwickauer Arbeitsgericht wieder. Wimmer schien dem Klischeebild vom egoistischen Fußball-Profi perfekt zu entsprechen.

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