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Bundesligaspiele - hier eine Begegnung zwischen Paderborn und Mainz - werden bald auch Sonntagabend angepfiffen. - © Wilfried Hiegemann
Bundesligaspiele - hier eine Begegnung zwischen Paderborn und Mainz - werden bald auch Sonntagabend angepfiffen. | © Wilfried Hiegemann

Fußball Neue Anstoßzeiten: Bundesliga am Sonntag bald auch abends

Jan Ahlers
03.03.2020 | Stand 03.03.2020, 15:42 Uhr

Bielefeld. Am Dienstag hat die Deutsche Fußball Liga (DFL) Details zur Ausschreibung für die Medienrechte zwischen den Spielzeiten 2021/22 und 2024/25 veröffentlicht. Schon bekannt ist, dass die Montagsspiele in erster und zweiter Bundesliga ab 2021 restlos abgeschafft werden. Doch auf Fußballfans kommen weitere Veränderungen zu.

So verkündete die DFL, dass der 33. Spieltag künftig nicht mehr zeitgleich ausgetragen wird, sondern als Regelspieltag zeitlich gestaffelt stattfinden werde. Der finale 34. Spieltag ist davon nicht betroffen. Bislang waren stets die letzten beiden Runden einer Saison geschlossen um 15.30 Uhr (Bundesliga samstags, 2. Bundesliga sonntags) ausgespielt worden - allen voran, um mögliche Absprachen und damit verbundene Wettbewerbsverzerrung zu verhindern.

An zehn Bundesliga-Spieltagen im Jahr wird ab 2021/22 zur Entlastung der Europa-League-Teilnehmer ein drittes Sonntagsspiel um 19.30 Uhr stattfinden, dafür wird die bisher auf 18 Uhr terminierte zweite Sonntagspartie dauerhaft um eine halbe Stunde vorgezogen.

Zweitligisten bekommen neuen Topspiel-Termin

Zweitligisten erhalten unterdessen statt des ungeliebten Termins für das Montags-Topspiel künftig ein Äquivalent am Samstagabend um 20.30 Uhr, also im unmittelbaren Anschluss an das Bundesliga-Abendspiel. Die Nachmittagsspiele am Samstag sollen nicht mehr um 13 Uhr, sondern um 13.30 Uhr stattfinden.

Ausgeschrieben werden die Rechte nicht mehr allein für den deutschen, sondern den gesamten deutschsprachigen Raum - also auch für die Schweiz, Österreich, Liechtenstein, Luxemburg sowie Südtirol. Über die Vergabe der Übertragungslizenzen soll im Laufe des Mai entschieden werden. Mit einer signifikanten Steigerung der Erlöse (4,6 Milliarden Euro zwischen 2017 und 2021) rechnet DFL-Geschäftsführer Christian Seifert unterdessen nicht. Die nationalen Medienmärkte hätten ihre Grenzen erreicht, "und die Medienunternehmen müssen ja auch Geld verdienen", sagte Seifert am Dienstag.

  

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