Kandidat für die Anfangsformation: SCP-Regisseur Philipp Klement hat seine Adduktorenverletzung auskuriert und dürfte erstmals seit drei Spielen wieder in der Startelf stehen. - © Wilfried Hiegemann
Kandidat für die Anfangsformation: SCP-Regisseur Philipp Klement hat seine Adduktorenverletzung auskuriert und dürfte erstmals seit drei Spielen wieder in der Startelf stehen. | © Wilfried Hiegemann

SC Paderborn SCP-Spielmacher Philipp Klement steht vor einem Comeback in der Startelf

Beim Heimspiel gegen Ingolstadt kann SCP-Coach Baumgart aus dem Vollen schöpfen. Auch der Mittelfeld-Regisseur ist wieder fit

Paderborn. Die Zweitliga-Saison 2018/2019 läuft für den SC Paderborn und den FC Ingolstadt höchst unterschiedlich. Während der Aufsteiger von der Pader als Tabellensiebter glänzend dasteht, droht dem einstigen Aufstiegskandidaten von der Donau als Schlusslicht der tiefe Fall in die 3. Liga. Doch wenn die beiden Teams an diesem Sonntag, 17. März, um 13.30 Uhr in der Benteler-Arena im direkten Duell aufeinandertreffen, gibt es auch eine Gemeinsamkeit. Denn sowohl Paderborn als auch Ingolstadt konnten in den vergangenen drei Spielen keinen Sieg einfahren, obwohl die Leistungen zumeist passten. So kassierten die akut abstiegsgefährdeten Donaustädter unglückliche Niederlagen gegen die Topteams St. Pauli (0:1), Köln (1:2) und Union Berlin (0:2). "Die Gegner waren kein Fallobst. Und Ingolstadts Leistungen waren mehr als gut", urteilt SCP-Coach Steffen Baumgart, der am Sonntag früh attackierende Gäste erwartet. Das Wiedersehen mit Robin Krauße bleibt aus Allerdings muss Ingolstadt auf drei gesperrte Stammkräfte verzichten: Kapitän Almog Cohen sah in Berlin eine umstrittene Rote Karte. Linksverteidiger Paulo Otavio kassierte die fünfte Gelbe. Und Mittelfeldabräumer Robin Krauße, der Anfang August vom SC Paderborn zum FCI gewechselt war, handelte sich in der Bundeshauptstadt eine Gelb-Rote Karte ein. "Ingolstadt wird diese Spieler aber gleichwertig ersetzen können", meint Baumgart. Paderborns Trainer wiederum muss am Sonntag lediglich auf den rotgesperrten Innenverteidiger Uwe Hünemeier verzichten. Ansonsten hat Baumgart die Qual der Wahl. Einige Entscheidungen wird der Chefcoach wohl erst am Sonntag treffen. Hoffnungen auf eine Rückkehr in die Startelf können sich wohl vor allem Philipp Klement und Christopher Antwi-Adjei machen. Klement hatte nach dem 3:2-Heimsieg gegen den 1. FC Köln aufgrund einer Adduktorenverletzung zwei Spiele pausieren müssen, ehe er unlängst beim 1:2 in Aue eingewechselt wurde. Nun wird der SCP-Topscorer vermutlich von Beginn an ran dürfen, zumal er beste Erinnerungen an Ingolstadt hat. So erzielte Klement beim 2:1-Hinspielerfolg zwei sehenswerte Freistoßtore. "Jimmy" erhält ein Sonderlob vom Chefcoach Antwi-Adjei erhielt unterdessen am Freitag bei der SCP-Pressekonferenz ein Sonderlob seines Cheftrainers. "Jimmy bringt im Training sehr gute Leistungen. Der Junge ist ganz nah dran", berichtete Baumgart und fügte an: "Aber die Frage ist natürlich auch immer, wen ich dafür rausnehmen soll." Eines steht unterdessen bereits fest: Die Zuschauerkulisse wird am Sonntag recht ansehnlich sein. So hatte der SCP am Freitagvormittag bereits rund 9.600 Tickets verkauft. Der Verein rechnet mit mindestens 10.500 Zuschauern. Aus Ingolstadt werden hierbei lediglich 150 Fans erwartet.

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