Schiedsrichter Koslowski zeigt Paderborns Uwe Hünemeier die Rote Karte. - © picture alliance/dpa
Schiedsrichter Koslowski zeigt Paderborns Uwe Hünemeier die Rote Karte. | © picture alliance/dpa

SC Paderborn Paderborns Hünemeier erhält zwei Spiele Sperre

Die rote Karte des unsportlichen Verhaltens des Innenverteidigers gegen Aue hat längerfristige Folgen.

12.03.2019 | Stand 12.03.2019, 18:32 Uhr

Frankfurt/Paderborn. Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat Paderborns Innenverteidiger Uwe Hünemeier für zwei Spiele gesperrt. Im Einzelrichterverfahren nach Anklageerhebung durch den DFB-Kontrollausschuss wurde Hünemeier wegen seines unsportlichen Verhaltens im Spiel gegen Erzgebirge Aue mit einer Sperre von zwei Meisterschaftsspielen belegt. Hünemeier war in der 45. Minute des Spiels beim FC Erzgebirge Aue (1:2) des Feldes verwiesen worden. Der SCP hatte gegen die Dauer der Sperre Einspruch eingelegt, konnte sich damit aber nicht durchsetzen. „Das ist natürlich ärgerlich", sagt der Routinier zu seiner Sperre. Weil jeder Spieler wolle natürlich in erster Linie immer spielen. „Dann spielst du, dann bist du wieder raus, aber egal, es geht nicht um mich, sondern die Mannschaft muss jetzt wieder in die Spur", spricht der 33-Jährige die zwei jüngsten Niederlagen der Ostwestfalen an.Dieses Mal nicht in der 56. Minute Für den gebürtigen Rietberger ist es die dritte Rote Karte seiner bisherigen Karriere, wobei es bei den beiden ersten Platzverweisen sogar kuriose, aber sicher rein zufällige Besonderheiten gab. Seine erste Hinausstellung erlebte Hünemeier am 17. März 2007 mit der U 23 von Borussia Dortmund im Spiel gegen den VfL Osnabrück. In der 56. Minute zeigte ihm der Unparteiische nach einem Foul an Thomas Reichenberger den roten Karton. Drei Jahre später flog der Paderborner zum zweiten Mal vom Platz. Als Spieler von Energie Cottbus. Wieder hieß der Gegner VfL Osnabrück und wieder notierten die Statistiker die 56. Minute. Wie jetzt in Aue wurde Hünemeier eine Notbremse zur Last gelegt. „Für mich ist und war es ein normaler Zweikampf. Sicher kann man auf Foul entscheiden, aber es war keine Notbremse", sagt er und fügt an, dass „du als Defensivspieler immer gefährdeter bist. Es war nicht meine Absicht, aber so etwas passiert eben ganz schnell."

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