Wiedersehen mit dem VfL: Christopher Antwi-Adjei, hier gegen den Bochumer Stefano Celozzi (r.) muss mit dem SCP im Ruhrpott ran. - © Wilfried Hiegemann
Wiedersehen mit dem VfL: Christopher Antwi-Adjei, hier gegen den Bochumer Stefano Celozzi (r.) muss mit dem SCP im Ruhrpott ran. | © Wilfried Hiegemann

SC Paderborn Antwi-Adjei hofft auf eine Rückkehr in die SCP-Startelf

Der Flügelflitzer saß zuletzt nur auf der Bank. Ob er am Samstag in Bochum ran darf, ist noch unklar

Paderborn. Auf die Zweitliga-Kicker des SC Paderborn wartete nach dem Training am Donnerstag eine süße Überraschung. In der Kabine gab’s leckere Donuts. Die hatte Christopher Antwi-Adjei mitgebracht, denn der SCP-Flügelflitzer feierte am 7. Februar seinen 25. Geburtstag. Die große Party blieb jedoch aus. Schließlich bestreiten die Paderborner an diesem Samstag ihr viertes Pflichtspiel binnen zehn Tagen. Dann steht um 13 Uhr im Ruhrstadion das Zweitliga-Duell beim VfL Bochum auf der Agenda. Es ist ein Spiel, auf das sich Geburtstagskind Antwi-Adjei besonders freut. „Ich war in meiner Jugendzeit häufig in Bochum im Stadion. Da herrschte immer eine coole Atmosphäre und super Stimmung", berichtet der gebürtige Hagener, der in der Jugend das ein oder andere Mal gegen den VfL kickte. Auf dem Rasen des Ruhrstadions aber stand Antwi-Adjei noch nie. Und es ist auch fraglich, ob der Flügelflitzer am Samstag von Beginn an ran darf. So endete vor einer Woche beim Paderborner 6:0-Heimsieg gegen Fürth eine stolze Serie. In 44 Dritt- und Zweitliga-Partien in Folge war Antwi-Adjei stets zum Einsatz gekommen. Doch bei der Gala gegen die Franken musste er 90 Minuten lang auf der Bank schmoren. Beim DFB-Pokal-Achtelfinale in Duisburg wurde Antwi-Adjei erst in der 64. Minute eingewechselt, erzielte dann aber den 3:1-Endstand. Mit Pröger gibt es einen neuen bärenstarken Konkurrenten „Das Tor war natürlich eine schöne Sache. Aber es ist schon ärgerlich, dass ich gegen Fürth nicht dabei war. Kein Fußballer sitzt gerne auf der Bank", erklärt der 25-Jährige. Doch das ist für Antwi-Adjei kein Grund, um Trübsal zu blasen. „Wir haben halt viel Qualität auf jeder Position. Und fast jeder ist bei uns in einer guten Form", urteilt der Mann mit dem Spitznamen „Jimmy", der im Winter einen neuen Konkurrenten bekommen hat. Neuzugang Kai Pröger durfte gegen Fürth und in Duisburg auf den offensiven Außenbahnen ran, markierte jeweils ein Tor und überzeugte auf Anhieb. „Ich habe mich gefreut, dass Kai so eingeschlagen ist. Er ist ein ganz lieber Kerl und er hat sich super integriert", betont Antwi-Adjei und hofft nichtsdestotrotz auf eine schnelle Rückkehr in die Startelf: „Ich bin fit und traue mir 90 Minuten zu." Vielleicht kommt ja in den nächsten Wochen wieder „Jimmys" starke Phase. So drehte er in der vergangenen Spielzeit vor allem im letzten Saisondrittel groß auf. Eine Gala-Vorstellung in Bochum käme jedoch zum idealen Zeitpunkt, denn am Samstag werden besonders viele Freunde und Familienmitglieder im Stadion sein. „Abends wollen wir in Hagen meinen Geburtstag im kleinen Kreis nachfeiern", erklärt Antwi-Adjei. Am Sonntag ab 18.15 Uhr wird er derweil die ARD-Sportschau verfolgen. Dann wird das Viertelfinale im DFB-Pokal ausgelost. „Schalke wäre nicht schlecht", nennt Antwi-Adjei sein Wunschlos, „aber ein Heimspiel gegen Heidenheim hätte auch was."

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