Nachwuchsspieler Sergio Gucciardo (r.) erzielte in der 26. Minute das Tor zum 2:0-Pausenstand. Allerdings ließen die SCP-Angreifer auch viele Chancen liegen. - © Thorsten Heinke
Nachwuchsspieler Sergio Gucciardo (r.) erzielte in der 26. Minute das Tor zum 2:0-Pausenstand. Allerdings ließen die SCP-Angreifer auch viele Chancen liegen. | © Thorsten Heinke

SC Paderborn Paderborn gewinnt Testspiel gegen die Warsteiner Top-Elf 3:0

Im Freundschaftsspiel lässt Paderborn gute Chancen ungenutzt

Hartmut Kleimann

Warstein-Suttrop. Fußball- Zweitligist SC Paderborn gastierte am Mittwochabend nach einigen Jahren Pause mal wieder im benachbarten Suttrop, um in einem Freundschaftsspiel gegen die Warsteiner Top-Elf natürlich auch Werbung in eigener Sache zu betreiben. Die Fans des SCP, die in der Hoffnung angereist waren, möglicherweise den jüngsten Neuzugang Babacar Guéye unter die Lupe nehmen zu können, sahen sich allerdings enttäuscht, denn der von Hannover 96 an die Pader gewechselte Offensivspieler war zwar mit nach nach Suttrop gereist, aber zum Einsatz kam er nicht. „Es liegen uns noch nicht alle sportärztlichen Unterlagen vor", nannte Sportchef Markus Krösche die Begründung. Gastgeber-Keeper als bester Mann Bei allerbestem Fußballwetter setzte Trainer Steffen Baumgart dann hauptsächlich Spieler ein, die in der Liga noch nicht so zum Zug gekommen sind. Jamilu Collins ist bekanntlich auf Länderspielreise und Philip Klement (leicht angeschlagen), Leon Fesser (Innenband) und Uwe Hünemeier pausierten. Bester Mann in Abschnitt eins war aber der Schlussmann der Warsteiner Top-Elf. Christopher Sander vom Landesligisten SV Hilbeck parierte mehrfach glänzend und hielt in der 20. Minute auch einen von Marlon Ritter getretenen Strafstoß. Sander sorgte so dafür, dass die Gäste zur Pause noch Toren von Julius Düker (15.) und Sergio Gucciardo (26.) nur mit 2:0 führten. Marlon Ritter erhöht auf 3:0 Und auch nach dem Wechsel machte Sander seine Sache gut. „Es sollte doch wohl unter 0:4 bleiben", prognostizierte der Keeper der Gastgeber vor dem Wiederbeginn und damit sollte er richtig liegen. Denn erneut stand er immer wieder richtig und hielt sein Tor bei Chancen von Zolinski (49.) Gucciardo (57.), Michel (68.) und Strohdiek (Kopfball, 77.) im zweiten Abschnitt sauber. Als Marlon Ritter in der Schlussminute doch noch auf 3:0 erhöhte, stand Sander nicht mehr im Tor. „Wenn ich mit dem Negativen beginne, haben wir im Spiel zu viele Chancen nicht genutzt. Aber die muss man sich auch erst einmal erarbeiten", gab Cheftrainer Steffen Baumgart zu bedenken. Das habe seine Elf gut gemacht. „Zudem hat der Torwart ein, zwei Sachen gehalten, die nicht immer gehalten werden", fügte er an. SC Paderborn: Ratajczak (46. Brüggemeier) – Boeder, Schindler, Schonlau (46. Strohdiek), Herzenbruch (46. Zolinski) – Vasiliadis (61. Gjasula), Ritter – Dräger, Schwede(46. Tekpetey) – Düker (61. Michel), Gucciardo (61. Antwi-Adjei).

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