Erbitterte Zweikämpfe: Die bestimmten das Spiel. In dieser Szene streiten Andre Hainault und Torschütze Kwame Yeboah (r.) um den Ball. - © Wilfried Hiegemann
Erbitterte Zweikämpfe: Die bestimmten das Spiel. In dieser Szene streiten Andre Hainault und Torschütze Kwame Yeboah (r.) um den Ball. | © Wilfried Hiegemann

SC Paderborn Yeboah rettet das Remis des SC Paderborn

Gladbacher Borussen-Leihgabe widmet das Tor seiner Mutter. Krauße freut sich nach dem verlorenen Hinspiel gegen Magdeburg über die Steigerung

Werner Schulte

Paderborn. Die gute Nachricht vorweg: Mit dem 1:1-Remis (0:0) gegen den 1. FC Magdeburg hat der SC Paderborn die am vergangenen Samstag in Münster vom Rivalen aus Sachsen-Anhalt zurückeroberte Tabellenführung verteidigt. Vor der Saisonrekordkulisse von 11.067 Zuschauern konnte der SCP die Ergebniskrise am Dienstagabend in der Benteler-Arena jedoch nicht beenden. Seit fünf Drittligaspielen ist die Elf von Steffen Baumgart jetzt ohne Sieg. Im achten Rückrundenspiel wurde zuletzt erst der elfte Zähler gewonnen. Und der geht auf das Konto des treffsicheren Kwame Yeboah, der den Magdeburger Führungstreffer (61.) nur drei Minuten später nach feinem Zuspiel seines Teamkollegen Marlon Ritter ausglich. "Dieses Tor war für mich etwas ganz Besonderes", gab Paderborns Leihgabe von Borussia Mönchengladbach nach Spielschluss zu Protokoll. Dann verriet er noch, dass er diesen Treffer seiner Mutter widme. Nach Philipp Klement, der zuletzt im Preußen-Stadion für den Ausgleich gesorgt hatte, traf jetzt also auch der zweite Winter-Neuzugang ins Schwarze. Damit bedankte er sich bei seinem dritten Startelfeinsatz nachhaltig für das Vertrauen seines Cheftrainers Steffen Baumgart, der seinem Schützling anschließend eine Vorstellung mit "Licht und Schatten" attestierte ("Er hat auch Fehler gemacht"), aber vom Torschützen ein "insgesamt gutes Spiel gesehen hatte". Auch SCP-Sportgeschäftsführer Markus Krösche freute sich mit dem rechten Außenbahnspieler über dessen Erfolgserlebnis. Yeboah habe sich in der besagten Szene gut durchgesetzt, "das Tor tut ihm gut und natürlich auch uns". Wie meisten seiner Teamkollegen sprach auch Robin Krauße gestern Abend nach dem Schlusspfiff von einem gerechten Remis und erkannte durchaus einen Aufwärtstrend: "Das Hinspiel haben wir in Magdeburg noch mit 0:1 verloren und jetzt haben wir immerhin ein Unentschieden geholt", freute sich der defensive Mittelfeldstratege, und zog grundsätzlich "viel Positives" aus diesem jüngsten Duell mit den Magdeburgern.

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