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Die Pressekonferenz anlässlich der neuen Personalentscheidungen. - © Marc Köppelmann
Die Pressekonferenz anlässlich der neuen Personalentscheidungen. | © Marc Köppelmann

SC Paderborn SC Paderborn holt Stefan Emmerling als Trainer

Wilfried Finke kehrt als Präsident zurück

Hartmut Kleimann
07.12.2016 | Stand 07.12.2016, 06:10 Uhr |
Julia Fahl

Paderborn. Die Entscheidung beim SCP ist gefallen: Stefan Emmerling wird neuer Trainer beim SC Paderborn. Ein weiterer Paukenschlag: Der Verein bekommt ein neues Präsidium. Wilfried Finke kehrt als Präsident zurück. Rudolf Christa und Josef Ellebracht stehen ihm als Vizepräsidenten zur Seite. Das Präsidium um Martin Hornberger trat zurück.

Sehen Sie hier Teil 2 der Pressekonferenz, in der sich der neue Trainer vorstellte:

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Teil 1 der Pressekonferenz mit allen Erklärungen von Wilfried Finke zum Nachschauen:

Co-Trainer Daniel Scherning (l., vorher Arminia) und Stefan Emmerling. - © Marc Köppelmann
Co-Trainer Daniel Scherning (l., vorher Arminia) und Stefan Emmerling. | © Marc Köppelmann

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"Ich übernehme die Verantwortung für den Abstieg. Aber ich verantworte auch die glorreichen Zeiten des Vereins", so Finke zu Beginn der Pressekonferenz. "Den bedauerlichen Abstieg im Sommer 2016 und die Konsequenzen habe ich unterschätzt. Ich habe nicht geglaubt, dass es einen sogenannten Abstiegssog gibt." Er räumte Fehler ein, für die er die volle Verantwortung als Präsident übernehme. Dazu zähle auch die Suspendierung der Spieler Saglik, Lakic und Brückner - "im Nachhinein eine unangemessene Entscheidung", so Finke.

Kehrt zurück: Wilfried Finke. - © Marc Köppelmann
Kehrt zurück: Wilfried Finke. | © Marc Köppelmann

Als eindeutiges Ziel für die kommenden zwei Jahre formulierte Finke: "Wir wollen wieder in den bezahlten Fußball zurückkehren - und der fängt für mich in der 2. Liga an." Man werde alles tun, um ein Scheitern der Mission zu verhindern.

Zum neuen Trainer Stefan Emmerling sagte er: "Wir haben viele Trainer gescannt und sind der Überzeugung, dass der neue Trainer diese Aufgabe bewältigen kann." Emmerling habe einen großen Erfahrungsschatz. "Seine Art, Menschlichkeit und Führungsstärke machen ihn zum richtigen Trainer", so Finke. Emmerling sei aber kein Zauberer, sondern Fußballlehrer. "Deshalb darf jetzt nicht gleich erwartet werden, dass ab jetzt alle Spiele gewonnen werden."

Emmerling selbst, der einen Vertrag bis zum 30. Juni 2018 unterschrieben hat, sagte, er sei zu diesem Zeitpunkt schon beim SCP, "weil wir keine Zeit verschwenden wollen". Die Spiele gegen Preußen Münster und den VfL Osnabrück seien wichtig. "Wir wollen gemeinsam den Klassenerhalt schaffen. Wir wollen diese gefährliche Zone schnellstmöglich verlassen." Er wisse um die große Herausforderung, den Abstieg abzuwenden. Aber: "Es ist mir schon gelungen. Ich glaube, dass es umsetzbar ist." Das Trainerteam wolle keine Zeit verlieren. Bereits am Dienstagabend werde deshalb ab 18.30 Uhr die erste Trainingseinheit absolviert.

Als Co-Trainer wurde Asif Saric reaktiviert. Er war den Sparmaßnahmen zu Beginn der Saison zum Opfer gefallen. Neu ist auch Daniel Scherning - ehemaliger Paderborner und heutiger Trainer der 2. Mannschaft von Arminia Bielefeld, der mit sofortiger Wirkung von Bielefeld nach Paderborn wechselt.

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Emmerling ist 50 Jahre alt und kommt von der Reserve des 1. FC Köln aus der Regionalliga West. In seiner Karriere war er vor allem in der 3. und 4. Liga aktiv. Er sammelte bereits Erfahrung als Cheftrainer bei Rot-Weiß Erfurt und Südwest-Regionalligist Wormatia Worms und zuletzt beim 1. FC Köln II. Als Spieler war Emmerling zwischen 1984 und 2002 unter anderen für den 1. FC Kaiserslautern, SG Wattenscheidt 09, Hannover 96, MSV Duisburg und Fortuna Düsseldorf am Ball. Emmerling ersetzt den im November entlassenen Trainer René Müller.

Zunächst schien es, als würde der SCP Markus Schupp als neuen Sportdirektor vorstellen. Diese Personalie wollte Wilfried Finke auf der Pressekonferenz weder dementieren noch bestätigen. "Wir haben uns aber auf einen sportlichen Leiter geeinigt." Dessen Name werde aber auch aus arbeitsrechtlichen Gründen noch nicht bekanntgegeben. Demzufolge wird der zukünftige Sportliche Leiter nicht Markus Schupp heißen. Der ist aktuell nämlich vereinslos.

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