Nachdenkliche Gesichter: Marvin Bakalorz (l.) verlässt mit Physiotherapeut Jörg Liebeck verletzt das Spielfeld. - © Marc Köppelmann
Nachdenkliche Gesichter: Marvin Bakalorz (l.) verlässt mit Physiotherapeut Jörg Liebeck verletzt das Spielfeld. | © Marc Köppelmann

Paderborn Bakalorz fällt beim SC Paderborn am Freitag aus

Sprunggelenksverletzung lässt einen Einsatz nicht zu

Paderborn. Marvin Bakalorz, Kapitän des Fußball-Zweitligisten SC Paderborn, hat sich am Montag erneut einer Untersuchung seines lädierten rechten Sprunggelenks unterzogen. Das Ergebnis sorgte im Lager des aktuellen Tabellenfünfzehnten für lange Gesichter, denn der defensive Mittelfeldspieler wird am kommenden Freitag im Auswärtsspiel bei Rasenballsport Leipzig definitiv noch nicht zur Verfügung stehen.

"Das ist natürlich sehr, sehr ärgerlich, weil Marvin ein absoluter Führungsspieler ist. Nun sind alle anderen gefordert, ihn so gut es geht zu ersetzen", sagte Cheftrainer Markus Gellhaus zur denkbar schlechten Nachricht beim Start in die neue Trainingswoche.

Für die Rolle des verletzten Mittelfeldspielers hat der Trainer gleich vier Spieler auf seinem Zettel stehen. Dazu gehören Neuzugang Oliver Kirch (Borussia Dortmund), der Österreicher Dominik Wydra, Sebastian Schonlau, der den Part von Bakalorz bereits nach dessen Ausscheiden im Abschiedsspiel von Markus Krösche gegen Bayer 04 Leverkusen übernommen hatte, und Mirnes Pepic. Leider aber sind zwei der vier Kandidaten für die Sechserposition aktuell nicht bei der Mannschaft.

Wydra hat mit der U 21-Auswahl von Österreich am Freitag einen 2:0-Sieg über Aserbaidschan gefeiert und muss heute um 16.30 Uhr in St. Pölten ein weiteres Qualifikationsspiel gegen Russland bestreiten. Mirnes Pepic spielte mit der U 21 von Montenegro gegen Moldawien und unterlag mit 0:1. Auch Pepic muss am Dienstag noch einmal ran, wenn Montenegro um 18.30 Uhr auf die Auswahl Maltas trifft.

"Das ist für unsere Vorbereitung zwar nicht ganz optimal, aber anderen geht es ebenso, auch Leipzig", weiß der Trainer. Durch die Länderspielreise sind Wydra wie auch Pepic nicht automatisch aus dem Rennen. "Sie trainieren, sie haben Spiele und Länderspieleinsätze dürfen für einen Spieler nicht zu einem Nachteil werden", lässt Gellhaus deshalb völlig offen, wer am kommenden Freitag ab 18.30 Uhr den Part im defensiven Mittelfeld seiner Elf übernehmen wird.

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