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Paderborn Bürgermeister sieht Gespräche über Trainings- und Nachwuchsleistungszentrum des SCP kurz vor Ziel

Termin mit SCP am kommenden Dienstag

Hans-Hermann Igges
13.02.2015 | Stand 13.02.2015, 09:55 Uhr

Paderborn. Mit Hochdruck wird derzeit im Paderborner Rathaus an den Eckpunkten für die Planungsgrundlagen eines Trainings- und Nachwuchsleistungszentrums für den SC Paderborn im Almepark gearbeitet. Am Donnerstag gab Bürgermeister Michael Dreier einen vorläufigen Zeitplan bekannt: Demnach sind die nächsten Gespräche mit Verantwortlichen des SC Paderborn für den kommenden Dienstag terminiert. Michael Dreier: "Wir sind bisher richtig gut voran gekommen. Ich sehe uns auf der Zielgeraden." Eine Information der Öffentlichkeit über den Stand der Dinge erfolge danach "zeitnah", so der Bürgermeister - auf jeden Fall vor der von der SPD für den 24. Februar angesetzten Mitgliederinformation zum Thema. Dies habe er SPD-Fraktionschef Henze schon am Dienstag, als es in nicht öffentlicher Ratssitzung um das Thema gegangen sei, zugesichert. Deshalb sehe er sich auch nicht unter Druck, widersprach er dem Eindruck, den die Äußerung des SPD-Fraktionschefs Franz-Josef Henze gestern in der Neuen Westfälischen gestern gemacht hatte. Der hatte gesagt: "Wenn der Bürgermeister bis dahin keine Information an die Öffentlichkeit gegeben hat, dann werde ich alles, was ich bis dahin weiß, weiter geben."Gesamtkosten von 8 bis 9 Millionen Euro In der Sitzung des Hauptausschusses am 17. März würden die bis dahin erarbeiteten Ergebnisse dann mindestens zum Teil in öffentlicher Sitzung erörtert, so Dreier. Momentan sei jedoch zum Stand der Verhandlungen mit den Verantwortlichen des SCP Vertraulichkeit vereinbart worden. Bei den Verhandlungen geht es darum, in wessen Regie und auf wessen Kosten die insgesamt vier geplanten Spielplätze und das Vereinshaus auf dem von der Stadt zur Verfügung gestellten Gelände gebaut werden. Die Gesamtkosten werden von Beobachtern auf 8 bis 9 Millionen Euro beziffert. Unstrittig scheint ein Beitrag der Stadt für die vom Nachwuchs genutzten Plätze; strittig ist die Unterstützung des Profisports mit Steuergeld.

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