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SC Paderborn: Trainerlob für Rupp

Ex-Gladbacher nutzt seinen Platz in der Startelf und überzeugt gegen Köln

VON HARTMUT KLEIMANN
16.09.2014 | Stand 18.09.2014, 08:31 Uhr
SC Paderborn: 

Trainerlob für Rupp - © SC Paderborn
SC Paderborn:
Trainerlob für Rupp | © SC Paderborn

Paderborn. 63 Tore hat der SC Paderborn 07 in seiner Aufstiegssaison 2013/2014 erzielt. Die Torfabrik der Ostwestfalen war ein Garant für das Erreichen der Eliteklasse, in der für die Elf von Trainer André Breitenreiter nach drei Spielen immerhin schon wieder fünf Tore in der Statistik stehen. Zwei gegen Mainz, drei in Hamburg, aber Fehlanzeige gegen Köln. "Wir müssen uns aber nicht für ein Spiel entschuldigen, das 0:0 endet", bezieht der Trainer dazu auch einen ganz klaren Standpunkt.


Schließlich war es unter der Regie des 40-jährigen Ex-Profis überhaupt erst das erste torlose Remis. Und gänzlich ohne einen Torerfolg war der SCP am 9. März vor einem guten halben Jahr geblieben. 0:4 hieß es seinerzeit beim Gastspiel beim Karlsruher SC.

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Ausverkauft

Auch das Heimspiel gegen Borussia Mönchengladbach (Samstag, 27. September, 15.30 Uhr) ist ausverkauft. Binnen weniger Minuten waren die restlichen Tickets für den Stehplatzbereich im Online-Ticketshop vergriffen.

Glück gehabt

Daniel Brückner zeigte sich schon am Tag nach der Partie gegen Köln wieder zuversichtlich, heute im Training wieder dabei sein zu können. Gegen Köln war er kurz vor dem Ende wegen Kniebeschwerden ausgewechselt worden. (hakl)


Eine Niederlage, die aber keine negativen Spuren im Aufstiegsrennen hinterließ. Ebenso handhabt es Breitenreiter mit der Tatsache, dass der Neuling nach zwei Heimspielen immer noch auf den ersten Dreier vor eigenem Publikum wartet. "Wenn wir auswärts gewinnen, finde ich zu Hause einfach punkten auch okay", hatte er dazu in seiner gewohnt lockeren Art gesagt. Wobei er diese etwas scherzhafte Aussage gleich mit dem Satz relativierte, dass "es für uns in der 1. Liga überhaupt keine Spiele geben wird, in denen wir sagen können, wir hauen den Gegner einfach so weg. Ich werde hier keinen Druck aufbauen, dass wir ein Heimspiel unbedingt gewinnen müssen." Da ist es ihm schon sehr viel wichtiger, wenn seine Elf immer an die Grenzen geht und versucht, "die beste Leistung abzurufen".


Lukas Rupp (r.) stand gegen Köln in der Startelf und strahlte am Ball die nötige Ruhe aus. Links Kölns Peszko. - © FOTO: MK
Lukas Rupp (r.) stand gegen Köln in der Startelf und strahlte am Ball die nötige Ruhe aus. Links Kölns Peszko. | © FOTO: MK

So wie am Samstag Lukas Rupp, den der Trainer für Süleyman Koc in die Startelf beordert hatte. Taktische Gründe wie gute Optionen bei Ballbesitz und eine gute Spieleröffnung nannte Breitenreiter als Grund für diese Personalie. "Lukas hat das gut gemacht und hatte auch seinen Anteil daran, das wir vor allem in der ersten Halbzeit einige gute Szenen vor dem Kölner Tor hatten", lobte der Trainer seinen Neuzugang aus Gladbach, "der sich diesen Einsatz nach dem Hamburg-Spiel auch verdient hatte". Rupp habe schon bei seiner Einwechslung in Hamburg überzeugt und sei dort auch bei der Entstehung des zweites Tores beteiligt gewesen.


Gleichzeitig hatte er bei Koc ausgemacht, dass "der Spieler mal eine Pause braucht". Man dürfe nicht vergessen, dass der Offensiv-Akteur vor nicht allzu langer Zeit noch in der 4. Liga gespielt habe. "Da gibt es so viele Dinge, die jetzt auf diese Spieler einwirken und wir wollen die Jungs auch nicht verheizen", hatte der Wechsel für den Trainer sogar einen zweiten, wichtigen Grund.


Heute beginnt die Vorbereitung auf die Samstagspartie gegen Hannover 96 – garantiert ohne zusätzliches Torschusstraining.