Ansgar Brinkmann, Wolfgang Kneib und Matthias Hain ließen sich das Premierenspiel nicht entgehen. - © Peter Unger
Ansgar Brinkmann, Wolfgang Kneib und Matthias Hain ließen sich das Premierenspiel nicht entgehen. | © Peter Unger

NW Plus Logo Bielefeld Arminias Traditionself: Deutlicher Heimsieg im neuen Wohnzimmer

Das Stadion an der Postheide scheint für die einstigen Bundesliga-Größen und DSC-Legenden ein gutes Pflaster zu sein.

Eike J. Horstmann

Bielefeld (he). Der Ball zischt knapp am Gehäuse des TuS 08 Senne I vorbei, die rund 250 Zuschauer in der Edimedien-Arena quittieren den ausbleibenden Torjubel der Traditionself mit einem lauten „Ouh!“ – nur Arminias Ehrenpräsident Hans-Jürgen Laufer nutzt die vergebene Großchance als Steilpass: „Den hättest Du doch sicher rein gemacht“, wendet er sich an den ehemaligen DSC-Stürmer und Geschäftsführer Gerrit Meinke. Der verschluckt sich fast: „Im Leben nicht!“ Mit 5:1 (0:0) – unter anderem durch einen lupenreinen Hattrick von Wiedenbrück-Coach Daniel Brinkmann – endete gestern Abend das freundschaftliche Kräftemessen zwischen dem A-Ligisten und der erstmals in ihrem neuen Wohnzimmer an der Postheide kickenden Traditionsmannschaft. Trotz des lebhaften, mit viel Einsatz geführten Spiels mussten sich die Zuschauer oft entscheiden, ob sie lieber auf dem Platz Arminia-Größen wie Dennis Eilhoff, Tom Schütz oder David Ulm zuschauen sollten – oder doch lieber beim Stelldichein von DSC-Legenden wie Ansgar Brinkmann, Jörg Bode oder Wolfgang Kneib am Spielfeldrand die Ohren spitzen. Als besonderen Gast begrüßten die Arminen am Abend zudem auch Matthias „Matze“ Hain, der allerdings nicht zum Einsatz kam – zumindest noch nicht. „Wir wollen ihn zukünftig etwas mehr einbinden“, sagt Laufer.

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