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Ein blutjunges Team holt Bronze: Die Paderborner U16 um (v. l.) Matthias Richter, Finn-Luca Heinemann, Jona Quickstern, Andreas Duschik, Jessro Apelt, Luca Hasse, Simon Niggemeyer, Felix Beine und Tim Gesler verlor bei der Endrunde lediglich das Halbfinale gegen den späteren Sieger Moerser SC. - © VoR Paderborn
Ein blutjunges Team holt Bronze: Die Paderborner U16 um (v. l.) Matthias Richter, Finn-Luca Heinemann, Jona Quickstern, Andreas Duschik, Jessro Apelt, Luca Hasse, Simon Niggemeyer, Felix Beine und Tim Gesler verlor bei der Endrunde lediglich das Halbfinale gegen den späteren Sieger Moerser SC. | © VoR Paderborn

Paderborn Paderborner Volleyball-Talente sorgen weiter für Furore

U16-Junioren des Volleyball-Regionalkaders Paderborn sichern sich bei den NRW-Titelkämpfen den dritten Platz. Die U13-Auswahl von der Pader qualifiziert sich souverän für die Endrunde

Jürgen Binder
24.03.2017 , 14:00 Uhr
Ungeschlagen zur Endrunde: Die U13 des VoR Paderborn um (stehend v. l.) Tim Pfeiffer, Alexander Wiens, Trainer Thomas Licht, Haode Yin, Phong Le Dinh und Joran Vieth sowie (unten v. l.) Oskar Bialas, Maskottchen Clemens und Justus Hensen. Zudem spielt Fabio Hasse für die U13. - © VoR Paderborn
Ungeschlagen zur Endrunde: Die U13 des VoR Paderborn um (stehend v. l.) Tim Pfeiffer, Alexander Wiens, Trainer Thomas Licht, Haode Yin, Phong Le Dinh und Joran Vieth sowie (unten v. l.) Oskar Bialas, Maskottchen Clemens und Justus Hensen. Zudem spielt Fabio Hasse für die U13. | © VoR Paderborn

Paderborn. Die Mädchen des Volleyball-Regionalkaders (VoR) Paderborn haben bei den Endrunden um die Westdeutsche Meisterschaft schon tolle Erfolge gefeiert. Die U18-Juniorinnen sicherten sich den Titel, die U16 holte unlängst die Vizemeisterschaft. Nun landeten auch die U16-Jungen des VoR auf dem Podest. Bei der NRW-Endrunde in St. Augustin belegte das ausgesprochen junge Team von Erfolgscoach Juri Kudrizki auf Rang drei. Die Paderborner U13-Junioren qualifizierten sich derweil in souveräner Manier für die Westdeutschen Titelkämpfe.

U16-Junioren:

Ein Großteil des Teams, das nun die U16 des VoR Paderborn bildet, hatte im vergangenen Jahr noch in der Altersklasse U14 gespielt. Mit Erfolg: Die VoR-Talente wurden sensationell deutscher Meister und sorgten auch in der ARD-Sendung "Klein gegen Groß" im Duell gegen die Beachvolleyball-Olympiasiegerinnen Kira Walkenhorst und Laura Ludwig für Furore. Auch die U16-Endrunde in St. Augustin hatte durchaus etwas von "Klein gegen Groß". Die Paderborner stellten nämlich das mit Abstand jüngste Team, dass gegen körperlich überlegene Gegner aber prima bestehen konnte. Am Ende ergatterte die Mannschaft von Trainer Juri Kudrizki dank ihrer großen spielerischen Klasse den dritten Platz.

Mit nur neun Akteuren war das VoR-Team dabei ins Rheinland gereist. So mancher Kontrahent hatte 16 Spieler im Kader. Doch die Paderborner starteten mit Kantersiegen gegen den Meckenheimer SV und TB Höntrop ins Turnier. Auch der TV Hörde hatte als vermeintlich schwerster Vorrundengegner keine Chance und verlor 0:2. Finn-Luca Heinemann glänzte dabei im ersten Satz mit 18 (!) Aufschlägen in Folge. Das Halbfinale war erreicht.

Dort trafen die Paderborner auf den Turnierfavoriten Moerser SC. Das VoR-Team offenbarte deutliche Konzentrationsprobleme - und das darf man sich gegen einen Gegner wie Moers nicht leisten. Und so ging das Spiel gegen den späteren Turniersieger in zwei Sätzen verloren. Paderborn blieb "nur" noch das Spiel um Platz drei, in dem Gastgeber TV Menden-Much wartete. Den Teams war hierbei der Kräfteverschleiß anzumerken. Das Angriffsspiel hakte auf beiden Seiten. Kampf war Trumpf. Doch am Ende konnten die Paderborner beide Sätze für sich entscheiden. Verdienter Lohn war ein toller und durchaus unerwarteter dritter Platz, wenngleich die Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft damit knapp verpasst wurde. Der Moerser SC und dessen Finalgegner VV Humann Essen lösten die Tickets für die nationalen Titelkämpfe.

U13-Junioren:

Die U13-Jungen des Volleyball-Regionalkader Paderborn waren unterdessen in Bielefeld im Einsatz. Bei der letzten Qualifikationsrunde ging es um die Tickets zur Westdeutschen Meisterschaft. Die Jungs von "Aushilfscoach" Thomas Licht trafen dabei auf die DJK Delbrück, VC 99 Ratheim und Gastgeber Telekom Post SV Bielefeld. Und die Paderborner sollten in den drei Spielen nicht einen einzigen Satz abgeben.

Die Auftaktpartie gegen Ratheim war dabei noch von leichten Unsicherheiten geprägt. Am Ende aber feierte das VoR-Team um Kapitän Justus Hensen einen Arbeitssieg. Gegen die DJK Delbrück aber präsentierten sich die Paderborner auf allen Positionen besser, frischer und mit den richtigen Spielideen. In zwei Sätzen gönnte der VoR den Delbrückern nur 16 Punkte. Die härteste Nuss wartete dann im abschließenden Spiel gegen Bielefeld. Beide Sätze waren intensiv. Der Spielverlauf wogte hin und her. Am Ende konnten sich die nervenstarken Jungs aus Paderborn jeweils mit 25:23 durchsetzen. Die Freude war riesig. Nun geht es Ende April zu den Westdeutsche Meisterschaft beim Erkelenzer VV. Delbrück blieb derweil nur Rang vier.