Wohin geht seine Reise?: David Mespe sitzt hier auf einer Anhöhe am Flussufer der Weser in der Nähe der Todtenhausener Mühle (Minden). - © Jürgen Krüger
Wohin geht seine Reise?: David Mespe sitzt hier auf einer Anhöhe am Flussufer der Weser in der Nähe der Todtenhausener Mühle (Minden). | © Jürgen Krüger

NW Plus Logo Kreis Minden-Lübbecke/Herford Selbstmordversuche überlebt: Wie aus einem Lebemann ein Wrack wird

Nach einem Badeunfall gerät die Welt von David Mespe aus den Fugen. Dem ehemaligen Fußballer wird gleich mehrmals der Boden unter den Füßen weggerissen. Eine Geschichte über Depressionen.

Jürgen Krüger

Minden. David Mespe sieht gut aus, auch seinen Körper hat er im Griff. 86 Kilogramm bei 1,86 Meter Größe sind in Ordnung. Nur im Kopf des 44-jährigen scheinen sich hin und wieder unheimliche Dinge abzuspielen. An diesem sonnigen Tag an der Mühle in Minden-Todtenhausen ist er sortiert, redet offen, flüssig und klar über das, was er erlebt hat. Das könne ein paar Stunden später schon wieder ganz anders aussehen. „Ich habe eine große Fallhöhe“, sagt Mespe und meint damit enorme psychische Schwankungen von enthusiastisch euphorisch bis manisch depressiv. Mespe gehörte zu seiner aktiven Zeit zu den schillerndsten Persönlichkeiten im ostwestfälischen Fußball. Ein kleiner Moment der Unachtsamkeit wirft ihn nach und nach komplett aus der Bahn.

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