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Sind die Bocholter vor ihrem Auswärtsspiel im Wiedenbrücker Jahnstadion (Samstag, 14 Uhr) mit dem Kopf woanders als auf dem Fußballplatz? SCW-Trainer Daniel Brinkmann glaubt nicht daran. - © Daniel Bremehr
Sind die Bocholter vor ihrem Auswärtsspiel im Wiedenbrücker Jahnstadion (Samstag, 14 Uhr) mit dem Kopf woanders als auf dem Fußballplatz? SCW-Trainer Daniel Brinkmann glaubt nicht daran. | © Daniel Bremehr

Chaos beim 1. FC Bocholt Razzia bei nächstem Gegner - ein Vorteil für den SC Wiedenbrück?

Ein holpriger Saisonstart, eine Trainerentlassung und nun auch noch Nebengeräusche wegen der Durchsuchung des Vereinsheims. Wie gelegen kommt dem SCW das Regionalligaspiel gegen den 1. FC Bocholt?

Christian Geisler
02.09.2022 , 17:53 Uhr

Rheda-Wiedenbrück. Wie groß ist die Unruhe beim kommenden Gegner des SC Wiedenbrück? Nach dem Aufstieg in die Fußball-Regionalliga durchlebt der 1. FC Bocholt derzeit unruhige Zeiten. Kein optimaler Saisonstart, eine frühe Trainerentlassung – und jetzt sorgt auch noch eine Razzia für Nebengeräusche. Über Letzteres berichtete das Bocholter-BorkenerBocholter-BorkenerÜber Letzteres berichtete das als erstes. als erstes. Volksblatt Volksblatt

Demnach wurden die Räumlichkeiten des Vereins von der Schwerpunktabteilung für Wirtschaftskriminalität der Staatsanwaltschaft Bielefeld überprüft. Ermittlungen gegen die städtische Tochtergesellschaft Ewibo seien der Grund. Laut dem Volksblatt gab es insgesamt Durchsuchungen an zwölf Standorten, das Bocholter Vereinsheim war einer davon. Dabei seien Vermögenswerte in einer Gesamthöhe von rund neun Millionen Euro sichergestellt worden. Die Staatsanwaltschaft kläre nun die Frage, „ob es zwischen Funktionären des 1. FC Bocholt, mehreren aktuellen oder früheren Sponsoren, der Ewibo und der Stadt Verbindungen geben könnte, die als Bestechung ausgelegt werden müssten“, heißt es im Artikel.

Daniel Brinkmann glaubt nicht an einen Vorteil

Sind die Bocholter vor ihrem Auswärtsspiel im Wiedenbrücker Jahnstadion (Samstag, 14 Uhr) also mit dem Kopf woanders als auf dem Fußballplatz? „Das glaube ich nicht“, sagt Daniel Brinkmann, Trainer des SC Wiedenbrück. „Ich würde sogar sagen, dass sie sich sportlich im Aufwind befinden.“ Nach drei Niederlagen zum Auftakt der Regionalliga, blieb Bocholt in den vergangenen drei Partien ungeschlagen. Zuletzt siegte der FC mit 3:1 gegen die SG Wattenscheid.

Besonderes Augenmerk legt der Wiedenbrücker Trainer auf Bocholts Angreifer Marcel Platzek. Schließlich sei dieser „für 15 Tore oder mehr“ gut. Ihn gelte es in den Griff zu bekommen.

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SC Wiedenbrück will die Tore erzwingen

Gleichzeitig will der SC Wiedenbrück seinerseits wieder die nötige Durchschlagskraft an den Tag legen, die das Team bei Wattenscheid (0:0), gegen Fortuna Köln (0:1) und im Westfalenpokal bei Westfalia Soest (1:2) hat vermissen lassen. „Wir haben keinen guten Lauf in der Offensive“, gibt Brinkmann zu. Nichtsdestotrotz sei er weit davon entfernt von einem Sturmproblem seiner Mannschaft zu sprechen. „Mit insgesamt neun geschossenen Toren stehen wir über die gesamte Saison gesehen gut da. Ich würde mir mehr Sorgen machen, wenn wir uns gar keine Chancen erspielen würden. Aber nimmt man das Spiel gegen Köln, dann haben wir zwar 0:1 verloren, unser Spiel war aber gut“, nimmt Brinkmann sein Team in Schutz. „Wir müssen es jetzt erzwingen, dass der Ball auch mal wieder über die Linie geht.“

Gegen Bocholt muss der Trainer derweil auf Leon Tia verzichten, der verletzt ausfällt. Ansonsten kann Daniel Brinkmann auf alle anderen Akteure des Kaders zurückgreifen.

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