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Verls Innenverteidiger Barne Pernot kämpft gegen Osnabrücks Marc Heider (l.). - © Jens Dünhölter
Verls Innenverteidiger Barne Pernot kämpft gegen Osnabrücks Marc Heider (l.). | © Jens Dünhölter

Verl Der SC Verl verliert gegen den VfL Osnabrück

Der Drittligist SC Verl stand heute beim VfL Osnabrück gehörig unter Druck. Am Ende hatte das Team aus dem Kreis Gütersloh das Nachsehen.

Uwe Kramme
11.04.2022 | Stand 11.04.2022, 21:16 Uhr
Till Hülsmann

Gregor Winkler

Fußball-Drittligist SC Verl hat sich gegen den VfL Osnabrück mutig und spielstark und keineswegs wie ein Abstiegskandidat präsentiert. Und trotzdem unterlag das Team von Trainer Mitch Kniat mit 2:3 (1:1).

Kniat schickte nach dem jüngsten 3:1-Erfolg gegen Freiburg II ein auf zwei Positionen verändertes Team ins Rennen: Cyrill Akono und Daniel Mikic ersetzten den erkälteten Leandro Putaro und Nico Ochojski. Osnabrück-Coach Daniel Scherning musste seinen Routinier in der Innenverteidigung, Timo Beermann, ersetzen, der sich am Sprunggelenk verletzt hatte.

Es war gerade eine Minute gespielt, da hätte sich eine der Veränderungen schon beinahe ausgezahlt. Als SCV-Mittelstürmer Akono von Schwermann steil in den Strafraum geschickt wurde und aus halblinker Position abzog, musste VfL-Keeper Kühn in Zusammenarbeit mit dem Beermann-Ersatz Gugganig in höchster Not klären.

Zwei Minuten später setzte Opoku den Ball ans Verler Außennetz. In der 8. Minute befördert Kunze das Leder per Hinterkopf nur knapp am Verler Tor vorbei. Keeper Thiede war unter dem Ball hindurchgetaucht.
Dann wieder die Verler: Grodowski zwang Kühn in der 11. Minute zu einer waghalsigen Rettungstat.

Der erste Treffer lag in der Luft und nach 20 Minuten war Ron Berlinski tatsächlich zur Stelle. Nach einer Stafette über Akono, der Grodowski steil geschickt hatte, schob der Stürmer die präzise Hereingabe aus fünf Metern ins linke Eck zur Verler Führung ein.

Der VfL kam kurios zurück. Während ihre Mitspieler mit Schiedsrichter Burda über ein vermeintliches Handspiel diskutierten, reagierte Kleinhansl blitzschnell, hob den Ball in den Verler Strafraum, wo Traoré mit der Brust annahm und zum 1:1 versenkte.

Verl spielte weiter mutig mit, hatte aber immer dann Probleme, wenn Osnabrück vor allem über die linke Seite durch Außenverteidiger Kleinhansl den Ball schnell machte. Der leichtfüßige Opoku brachte Verls Mikic ein ums andere Mal in Not.
Nach der Pause war zunächst Osnabrück die zwingendere Mannschaft.

Dann ging es wieder Schlag auf Schlag: In der 65. Minute stürmte der 19-jährige Oduah nach einem verunglückten Sapina-Rückpass auf das Verler Tor zu, verstolperte aber. Zwei Minuten später zimmerte Petkov nach einer Ecke den Ball aus kurzer Distanz zur 2:1-Führung in den VfL-Kasten. Weitere fünf Minuten dauerte es, bis die Gastgeber per Foulelfmeter durch Klaas wieder ausglichen. Sapina hatte Heider am Fuß getroffen.

SCV-Coach Kniat blieb der offensiven Linie treu, brachte für die Schlussphase mit Koruk und Putaro zwei frische Stürmer. Und dann – wieder über links – erwischte es die Verler in der 85. Minute doch: Heider versenkte nach einer Klaas-Hereingabe per Kopf zum 3:2. Der Sportclub bleibt auf Abstiegsplatz 17 hängen.

Hier gibt es das Spiel des SC Verl im Liveticker-Rückblick:

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