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Erfolgsgarant: PSC-Akteur Raphael Kandra (l.) fegte den Wormser Tim Weber im Bundesliga-Finale mit 3:0 vom Court. - © Steve Cubbins
Erfolgsgarant: PSC-Akteur Raphael Kandra (l.) fegte den Wormser Tim Weber im Bundesliga-Finale mit 3:0 vom Court. | © Steve Cubbins

Squash Paderborner SC verteidigt seine DM-Titel

Die PSC-Herren werden in Hamburg zum sechsten Mal in Folge deutscher Meister, die Damen sichern sich den fünften Triumph in Serie

Frank Beineke
19.05.2019 | Stand 19.05.2019, 13:22 Uhr

Der Paderborner SC (PSC) bleibt im deutschen Squashsport das Maß aller Dinge. Bei der Bundesliga-Endrunde in Hamburg verteidigten sowohl die PSC-Damen als auch die Herren am Wochenende ihre nationalen Meistertitel. Die Herren mussten auf dem Weg zur 15. deutschen Meisterschaft allerdings ziemlich zittern. Nach einem lockeren 4:0-Halbfinalsieg gegen Stuttgart wurde das Finale am Samstag gegen den Erzrivalen RC Worms nämlich zum Nervenkrimi. So lagen die Paderborner vor dem abschließenden Duell zwischen Nicolas Müller und dem Wormser Jens Schoor mit 1:2-Einzeln und 4:6-Sätzen zurück. Wer hat's gemacht? Ein Schweizer So hatte der tschechische PSC-Youngster Viktor Byrtus das Auftakteinzel gegen Carsten Schoor mit 6:11, 11:9, 5:11 und 9:11 verloren. Raphael Kandra brachte Paderborn dann zwar wieder in die Spur, denn die Nummer 13 der Welt fertigte Tim Weber mit 11:3, 11:4 und 11:0 im Schnelldurchgang ab. Doch Simon Rösner (Nr. 5 der Welt) zog im Spitzeneinzel gegen den furios aufspielenden Neuseeländer Paul Coll (Nr. 6 der Welt) mit 7:11, 3:11 und 5:11 deutlich den Kürzeren. Und so kam alles auf Nicolas Müller an. Und der für Paderborn spielende Schweizer behielt die Nerven. Müller gewann mit 11:4, 11:9 und 11:8 und glich damit zum 2:2 aus. Und da der PSC nach Sätzen mit 7:6 die Nase vorn hatte, war der sechste DM-Titel in Folge unter Dach und Fach. Hennes siegt im Marathon-Match Paderborns Damen triumphierten zum fünften Mal in Serie und ließen in Hamburg nichts anbrennen. Im Halbfinale wurden die Squash Devils Stuttgart mit 3:0 vom Court gefegt. Im Finale hielten sich die PSC-Damen um die US-amerikanische Weltranglistenachte Amanda Sobhy beim 3:0 gegen den SC Monopol Frankfurt schadlos. Franziska Hennes hatte dabei im ersten Einzel gegen Saskia Beinhard für die Vorentscheidung gesorgt. In einem packenden Marathon-Match behielt die Paderbornerin hauchdünn die Oberhand. Damit lösten die PSC-Damen das Ticket für den Europapokal, der im September in Edinburgh steigt. Paderborns Herren gehen dort als Titelverteidiger an den Start. Finale Damen Paderborner SC - SC Monopol Frankfurt 3:0 Amanda Sobhy - Nele Gilis 3:0 (11:3, 11:3, 11:4); Ineta Mackevica - Sharon Sinclair 2:0 (11:8, 11:3); Franziska Hennes - Saskia Beinhard 3:2 (11:7, 9:11, 11:9, 18:20, 11:9). Finale Herren Paderborner SC - RC Worms 2:2 (7:6-Sätze) Simon Rösner - Paul Coll 0:3 (7:11, 3:11, 5:11); Nicolas Müller - Jens Schoor 3:0 (11:4, 11:9, 11:8); Raphael Kandra - Tim Weber 3:0 (11:3, 11:4, 11:0); Viktor Byrtus - Carsten Schoor 1:3 (6:11, 11:9, 5:11, 9:11)

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