Paderborn/Winterberg Skeleton: Senta Borlisch macht Fortschritte und setzt auf neuen Schlitten

Paderborn/Winterberg. In diesen Tagen fällt es angesichts frühlingshafter Temperaturen im zweistelligen Bereich schwer, an Wintersport zu denken. Aber in der Regel sind die Ski- und Bobfahrer, die Biathleten und Langläufer Ende Februar, Anfang März noch voll drin im Geschehen. So auch die Skeletonis. Bei denen standen am Wochenende auf der Eisbahn in Winterberg die Deutschen Juniorenmeisterschaften an. Herausragende Startzeiten für die Paderbornerin Mit dabei war auch die Paderbornerin Senta Borlisch. Die hatte sich in den vergangenen Wochen vor allem mit herausragenden Startzeiten bei ihren diversen Auftritten positiv in Szene gesetzt. Kurz vor den Junioren-Titelkämpfen stieg sie aber auf neues Material, sprich auf einen neuen Schlitten um. Und dieses Material reagiert in der Bahn nun völlig anders. "Der Schlitten lässt sich ganz anders lenken und das ist besonders am Anfang schon schwieriger, damit klar zu kommen", beschreibt sie die Umstellung. Zudem war das Wetter am Renntag wieder völlig anders, als im Training zuvor. Viele Faktoren, die da zusammenkamen. So war sie mit ihrem achten Rang ganz zufrieden, auch mit den Zeiten konnte sie ganz gut leben. "Aber ich bin in der Bahn auch noch sehr viel gerutscht", war dies aber der Umstellung auf das neue Material geschuldet. Das Zusammenspiel in der Bahn wird jedoch mit jeder Fahrt besser und schon am kommenden Wochenende hat die 21-jährige Studentin die Chance, beim Deutschen Junioren-Cup am Samstag und den offenen Bayerischen Meisterschaften am Sonntag auf der Bahn am Königsee zu beweisen, dass sie mit ihrem neuen Schlitten immer besser klar kommt.

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