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Paderborn/Leipzig Zwei Athleten des LC Paderborn erreichen das Finale

Katharina Grompe wird in Abwesenheit von Tatjana Pinto trotz einer Verletzung Vierte, Chantal Butzek holt Rang fünf.

Hartmut Kleimann
18.02.2019 | Stand 17.02.2019, 21:15 Uhr

Paderborn/Leipzig. Bei den deutschen Hallenmeisterschaften der Leichtathleten in Leipzig wäre für den LC Paderborn unter normalen Umständen mehr drin gewesen. Aber einmal traten nicht alle Athletinnen an, wie das Beispiel Tatjana Pinto zeigt, "die sich hier sicher locker für das Finale qualifiziert hätte", so Trainer Thomas Prange. Dazu hatte der LC und speziell Katharina Grompe einmal mehr Verletzungspech. Letztgenannte hatte sich in ihrem Vorlauf locker und leicht in 7,33 Sekunden im 60 Meter Sprint für das Finale qualifiziert. Dort aber verletzte sie sich nach 30 Metern leicht. "Sie hat den Lauf zwar noch durchgezogen, weil es das Finale war, aber man denkt dann schon, was möglich gewesen, wenn das nicht passiert wäre", sagte Prange, der aber beim Sieg der Neuköllnerin Lisa Marie Kwayie (7.19 Sek.) mit Grompes vierten Rang ganz gut leben konnte. Denn mit Chantal Butzek (7,36) schaffte es noch eine zweite LC-Sprinterin ins Finale. Platz 5 wurde es für sie, "wobei ihre Stärke früher immer beim Start lag. Jetzt ist das genau umgekehrt, aber das sieht mir nach guten 100 Metern in der kommenden Saison aus", blickte Prange schon mal weiter, ärgerte sich aber dennoch, seinen Schützling nicht über 200 Meter gemeldet zu haben. Trotz erheblichen Trainingsrückstandes erzielte die frischgebackene Pädagogin Janina Kölsch in ihrem Vorlauf persönliche Saisonbestleistung. Und auch ohne Grompe verkaufte sich auch die 4 mal 200 Meter-Staffel in ihrem Zeitlauf mit Butzek, Kuss, Thimm und Kölsch "ganz gut." Noel Thorwesten hatte nach seiner Verletzung wieder seinen ersten Härtetest. "Es fehlte ihm noch die Sicherheit und er hat keinen guten Lauf hingelegt. Aber das war auch schwer für ihn", meinte Prange zu Platz 5 im Vorlauf.

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