Erwischt eine Sahnetag: Rechtsaußen Daniel Wiemann erzielte im Heimspiel gegen Emsdetten II sage und schreibe 18 Tore. - © Wilfried Hiegemann
Erwischt eine Sahnetag: Rechtsaußen Daniel Wiemann erzielte im Heimspiel gegen Emsdetten II sage und schreibe 18 Tore. | © Wilfried Hiegemann

Altenbeken/Buke HSG Altenbeken/Buke gewinnt 35:29 gegen Emsdetten II

Wiemann und Unkell sowie Kreisläufer Weißelstein markieren 30 von 35 Treffern

Altenbeken/Buke. Die HSG Altenbeken/Buke hat sich für die Niederlage aus der Vorwoche rehabilitiert: Vor heimischem Publikum bezwang die HSG den TV Emsdetten II souverän mit 35:29 (16:12). In sensationeller Verfassung präsentierte sich bei den Hausherren Rechtsaußen Daniel Wiemann. Der 39-jährige Linkshänder spielte die gegnerische Abwehr schwindelig und traf sagenhafte 18 Mal. "Daniel hat überragend gespielt", lobte HSG-Trainer Jan Schwensfeger seinen Routinier und hielt fest: "Er ist ganz wichtig für uns und hat immer eine super Einstellung. Wir sind sehr froh, dass er bei uns spielt." Ebenfalls stark: Kreisläufer Florian Weißelstein, der nicht nur selbst acht Treffer verbuchte, sondern "von den neun Siebenmetern, die wir bekommen haben, bestimmt sechs herausgeholt hat", so Schwensfeger. Den Sahnetag der Flügelflitzer und Kreisläufer, die zusammen für 30 von 35 Toren verantwortlich zeichneten, machte der viermal erfolgreiche Lennart Unkell perfekt. Altenbeken/Buke kam gegen den Gast aus dem Münsterland zwar nur schwer in die Gänge und lag 0:3 (3. Spielminute) und 3:6 (Minute 10) zurück, fing sich dann aber und zog über 7:6 (14.) und 11:8 (Minute 24) auf 16:12 zur Pause weg. Nach dem Seitenwechsel stand es in der 37. Spielminute zwar nur noch 19:17, spätestens beim 28:22 (49.) war die Messer aber gelesen, am Ende hieß es 35:29. Einziger Wermutstropfen: Die Eisenbahner kamen quasi auf der letzten Rille ins Ziel. Keeper Christian Harst verletzte sich bereits beim Warmmachen am Fuß, ihm folgten während der Begegnung noch Erik Fonefeld und Hendrik Schubert, die allesamt nicht mehr mitwirken konnten. Zudem war Jannik Grebe angeschlagen. "In der Schlussphase konnte ich eigentlich gar nicht mehr wechseln", befand Schwensfeger. Trotzdem zog der HSG-Trainer ein zufriedenstellendes Fazit: "Zu Beginn haben wir in der Abwehr keinen richtigen Zugriff bekommen, das hat sich dann aber gebessert und wir konnten das Spiel schnell unter Kontrolle kriegen. Selbst in der zweiten Hälfte, als Emsdetten noch mal verkürzt hat, hatte ich nicht das Gefühl, dass wir diese Partie verlieren könnten." Angenehmer Nebeneffekt: Da Isselhorst zeitgleich in Hahlen verloren hat, eroberte sich Altenbeken/Buke wieder Platz zwei zurück. HSG Altenbeken/Buke: Harst/Stennes - Wiemann (18/6), Weißelstein (8), Unkell (4), Schubert (2), Goesmann (1), Jungeilges (1), Schadomsky (1/1), Fornefeld, Grebe, Werning.

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