So sehen Sieger aus: Nach der Schluss-Sirene im Heimspiel gegen Trier feiern die Uni Baskets Paderborn den wichtigen Heimerfolg. Demetrius Ward (l.) und Marc Nagora üben sich in Freudensprüngen. Martin Seiferth ballt die Faust. Die Fans auf der Tribüne haben sich von den Sitzen erhoben. - © Ulrich Petzold
So sehen Sieger aus: Nach der Schluss-Sirene im Heimspiel gegen Trier feiern die Uni Baskets Paderborn den wichtigen Heimerfolg. Demetrius Ward (l.) und Marc Nagora üben sich in Freudensprüngen. Martin Seiferth ballt die Faust. Die Fans auf der Tribüne haben sich von den Sitzen erhoben. | © Ulrich Petzold

Paderborn Siegen kann so schön sein

Basketball: Zweitligist Paderborn ist dem Klassenerhalt ein großes Stück nähergekommen. Trainer Uli Naechster kann auf ein Team setzen, in dem jeder um seine Aufgabe weiß

Paderborn. In der 2. Basketball-Bundesliga steht das letzte Viertel der Saison an. Nach 22 von insgesamt 30 Spieltagen und dem jüngsten 93:90-Heimerfolg über Trier werden die Uni Baskets mit 9:13-Siegen auf dem viertletzten Tabellenplatz notiert. Die White Wings Hanau stehen mit 6:16-Siegen auf dem ersten Abstiegsplatz. Paderborn hat den direkten Vergleich gegen die Hessen gewonnen und kann dem Saisonrest vergleichsweise gelassen ins Auge sehen. Wiedergutmachung für den schwachen Auftritt in Karlsruhe ist geglückt Dazu lieferte auch die insgesamt gute Teamleistung beim Sieg über die Moselstädter Anlass. Baskets-Trainer Uli Naechster schenkte insgesamt zehn Akteuren das Vertrauen. Alle Spieler trugen sich auch in die Scorerliste ein. Der junge Center Finn Fleute stand 127 Sekunden auf dem Feld und machte seine Sache gut. Guard Daniel Mixich, der nach seiner Knieverletzung noch nicht wieder gänzlich fit ist, spielte gut sechs Minuten und traf in der Schluss-Sekunde des ersten Viertels einen ganz wichtigen Dreier. "Alle haben in einer sehr intensiven Begegnung ihren Job gemacht. So ist uns die Wiedergutmachung für die schwache Partie in Karlsruhe gelungen", sagte Naechster und hob Darnell Foreman aus der geschlossenen Mannschaftsleistung noch heraus. Der Neuzugang hatte ebenso wie Connor Wood gegen Trier nach dem Seitenwechsel durchgespielt. Trotz der hohen Belastung unterliefen dem Playmaker in mehr als 34 Minuten Spielzeit nur zwei Ballverluste. Die so genannte "Assist-to-turnover-ratio", an der Aufbauspieler immer wieder gern gemessen werden, fiel angesichts von zwölf direkten Vorlagen für Foreman also ausgesprochen positiv aus. Mit dem US-Amerikaner hat das Offensivspiel der Uni Baskets tatsächlich an Struktur gewonnen. Beim wichtigen Sieg in Hanau und gegen Trier ist die Zahl der Ballverluste gegenüber dem Schnitt der vorherigen Partien deutlich zurückgegangen. "So ein echter Point Guard wie Darnell hat uns bislang gefehlt. Er hilft uns, Ballverluste zu vermeiden", stellt Naechster fest. Der hat mit seinem Team in den letzten acht Saisonspielen noch ein paar Siege im Blick.

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