Plausch unter Ex-Teamkollegen: HSG-Akteur Daniel Wiemann (r.) redet nach dem Verbandsliga-Topspiel mit Eugen Rogalski. Mit dem an diesem Tag bärenstarken Torwart des TV Isselhorst hatte er einst gemeinsam für die HSG Gütersloh gespielt. - © Henrik Martinschledde
Plausch unter Ex-Teamkollegen: HSG-Akteur Daniel Wiemann (r.) redet nach dem Verbandsliga-Topspiel mit Eugen Rogalski. Mit dem an diesem Tag bärenstarken Torwart des TV Isselhorst hatte er einst gemeinsam für die HSG Gütersloh gespielt. | © Henrik Martinschledde

Altenbeken/Buke Handballer der HSG Altenbeken/Buke verlieren das Verfolgerduell

Altenbeken/Buke verliert beim Tabellennachbarn TV Isselhorst mit 23:26 und rutscht auf den dritten Rang ab. Dabei scheitern die Gäste von der Egge nicht zuletzt am Torwart der Hausherren

Rouven Theiß
11.02.2019 | Stand 10.02.2019, 20:11 Uhr

Altenbeken/Buke. Die HSG Altenbeken/Buke kann in dieser Saison keine Auswärts-Spitzenspiele. Am Samstag musste sich die HSG im Verbandsliga-Verfolgerduell beim bisherigen Tabellendritten TV Isselhorst mit 23:26 (7:14) geschlagen geben. Mitte November hatte es bekanntlich eine Niederlage beim Spitzenreiter Rödinghausen gegeben. Anstatt nun auf Platz eins zu stehen, was vor zwei Wochen noch möglich gewesen wäre, rutschte Altenbeken/Buke, nun punktgleich mit dem TVI (beide 25:7 Zähler) auf den dritten Rang ab. Und da Liga-Primus Rödinghausen sein Spiel gewann, beträgt der Rückstand auf Platz eins nun schon drei Zähler. In Isselhorst kamen die Eisenbahner vor einer lautstarken Kulisse von 500 Zuschauern eigentlich gut in die Begegnung und lagen 3:1 (6. Minute) und 4:2 (11.) in Front. Die Hausherren glichen aber zum 5:5 (14.) aus, zogen auf 8:5 (18.) davon und gaben diesen Vorteil in der gesamten restlichen Spielzeit nicht mehr aus der Hand. Zur Pause deutete sich beim Stand von 7:14 aus HSG-Sicht sogar ein deutliches Negativresultat an. Abschluss-Schwäche ist der Knackpunkt Auch beim 13:21 (44.) Mitte des zweiten Durchgangs sah es nicht wirklich gut aus. Doch das Egge-Ensemble bewies Moral, schloss auf 17:21 (52.) auf und gestaltete das Resultat mit einem 23:26 letztlich noch im Rahmen. Entscheidender Knackpunkt über die volle Distanz war die schwache Chancenverwertung. 26 Gegentreffer auswärts sind eigentlich in Ordnung. Nur 23 eigene Tore - in den 15 vorherigen Partien dieser Serie hatten die HSG-Werfer im Schnitt 31 Mal getroffen - machen aber deutlich, woran es haperte. "Wir sind an der mangelnden Verwertung unserer Torchancen gescheitert. Insgesamt haben wir vier Siebenmeter und gefühlt unendlich viele freie Würfe vergeben und am Ende der ersten Hälfte deshalb auch den Faden verloren. In der zweiten Halbzeit waren wir dann die bessere Mannschaft, haben aber nach wie vor zu viele Gelegenheiten nicht genutzt", resümierte ein unzufriedener HSG-Trainer Jan Schwensfeger. Die Hausherren aus Isselhorst feierten derweil ihren Torwart Eugen Rogalski, der zahlreiche Chancen der Gäste vereitelt hatte. "Keine Frage, Eugen war heute unser Matchwinner", urteilte Isselhorsts Teammanager Guido Marquardt. Altenbeken/Buke: Harst/ Stennes - Wiemann (7/2), Weißelstein (4), Grebe (3), Schadomsky (3/2), Schubert (2), Fornefeld (1), Goesmann (1), Jungeilges (1), Werning (1), Bruhn, Unkell, Walter.

realisiert durch evolver group