Paderborn Uni Baskets Paderborn mit schwerer Aufgabe im Artland

Basketball: Uni Baskets gastieren am heutigen Freitagabend in Quakenbrück. Die Gastgeber sind in guter Form und fegten zuletzt Hanau mit 111:56 vom Parkett

Paderborn. Im Tabellenkeller der 2. Basketball-Bundesliga ist die Situation nach dem Schalker 80:77-Heimsieg im Nachholspiel über die Baunach Young Pikes etwas übersichtlicher geworden. Die Franken sind mit acht Punkten Vorletzter. "Wir müssen konzentriert verteidigen und den Dragons die ersten Optionen wegnehmen" Hanau ist mit sechs Zählern Schlusslicht. Schalke, Tübingen und die Uni Baskets Paderborn haben jeweils 14 Punkte auf dem Konto. Der Vorsprung auf die Abstiegsplätze ist recht komfortabel. Und so können die Paderborner der Partie bei den Artland Dragons Quakenbrück am heutigen Freitag um 19.30 Uhr mit einer gewissen Gelassenheit entgegensehen. "Das ist ein Fünfzig-Fünfzig-Spiel", hat Uli Naechster vor der Partie in Niedersachsen keinen Favoriten ausgemacht. Der Uni Baskets-Cheftrainer hofft, dass sein Team beim Ex-Erstligisten an die ordentliche Leistung vom jüngsten Heimsieg über Baunach anknüpfen kann. "Die Art und Weise unseres Spiel hat mir gefallen. Wir haben nie einen Zweifel am Sieger der Begegnung aufkommen lassen", erklärt der 35-Jährige und hat nun wieder die Play-Off-Plätze im Blick. "Mit einem Sieg in Quakenbrück könnten wir in dieser Hinsicht unsere Ausgangslage schlagartig verbessern", betont Naechster. Tatsächlich würden die Paderborner mit einem Erfolg in der Tabelle an den aktuell mit acht Siegen notierten Hausherren vorbeiziehen. Allerdings wird dieses Vorhaben nicht einfach. Denn die Dragons um Trainer Florian Hartenstein sind jetzt nicht unbedingt mit dem Team zu vergleichen, das am 9. November des Vorjahres im Sportzentrum Maspernplatz mit 79:87 verloren hatte. Damals fehlte Paul Albrecht erkrankt und Jonathan Malu konnte nur kurz zum Einsatz kommen. Beide sind heute im Vollbesitz der Kräfte. Und mit Brian Oliver haben die Quakenbrücker einen US-Amerikaner nachverpflichtet, der am Sonntag beim 111:56-Heimerfolg über Hanau acht von zehn Dreierversuchen traf. "Wir müssen konzentriert verteidigen und den Dragons die ersten Optionen wegnehmen", nimmt Naechster seine Mannen in die Pflicht. Die sollen also besonders die Würfe von Chase Griffin und Oliver schwerer machen und das Dragons-Sprungwunder Demetris Morant vom Korb weghalten. Dabei kann der Coach auf sein komplettes Kernaufgebot setzen. Auch Finn Fleute, der an einer schweren Prellung laborierte, ist wieder mit an Bord.

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