Wichtiger Mann: Auf die Tore von Benedikt Goesmann wird es im Spitzenspiel ganz besonders ankommen. - © Wilfried Hiegemann
Wichtiger Mann: Auf die Tore von Benedikt Goesmann wird es im Spitzenspiel ganz besonders ankommen. | © Wilfried Hiegemann

Altenbeken/Buke Handball-Verbandsliga: HSG Altenbeken/Buke reist nach Rödinghausen

Die HSG Altenbeken/Buke reist am Sonntag als Erster zum Zweiten nach Rödinghausen. Fünf Rückraumspieler stehen bei der HSG in diesem Spitzenspiel möglicherweise nicht zur Verfügung

Altenbeken/Buke (RT). Zweiter gegen Erster - am Sonntag steigt in der Handball-Verbandsliga das ultimative Spitzenspiel. Ab 18 Uhr kreuzen der zweitplatzierte CVJM Rödinghausen (14:2 Punkte) und Primus HSG Altenbeken/Buke (15:1) die Klingen. "Rödinghausen ist in dieser Liga eine absolute Spitzenmannschaft und personell gut besetzt. Für uns ist das jetzt mal eine andere Situation, weil wir nicht als Favorit in diese Partie gehen", erklärt HSG-Trainer Jan Schwensfeger. Dass die Zuschauer in der Rödinghausener Sporthalle nicht nur auf dem Papier eine echte Topbegegnung erwartet, sondern auch in der Realität, beweist der Blick in die Statistik. Altenbeken/Buke hat bis dato erst einen Zähler abgegeben (34:34 gegen Lit II) und alle anderen Duelle gewonnen - darunter die gegen den Dritten aus Isselhorst und beim Vierten in Porta Westfalica. Die Hausherren mussten sich lediglich Isselhorst knapp mit 27:29 beugen, haben ansonsten teilweise hohe Siege eingefahren. Zudem treffen die beiden besten Angriffsreihen der Staffel aufeinander: Altenbeken/Buke (247 Treffer) erzielt im Schnitt 31 Tore pro Spiel, Rödinghausen (256) sogar 32. "Die bestechen durch ein unglaublich starkes Konterspiel. Wir müssen deshalb im Angriff möglichst wenige Fehler machen, damit der Gegner nicht ins Tempo kommt. Zudem ist es entscheidend, gegen die gegnerischen Rückraumspieler gut zu verteidigen und uns keine Schwächephase zu erlauben", hat Schwensfeger einen Schlachtplan parat. Und der HSG-Coach fügt an: "Bislang sind wir gut aufgetreten, haben uns die 15:1 Punkte verdient und werden alles geben und das Bestmögliche rausholen. Allerdings dürfte es schwer werden, dort etwas Zählbares mitzunehmen." Im kadertechnischen Bereich muss Jan Schwensfeger neben den beiden Langzeitverletzten Hendrik Schubert und Yannic Hennemann auf Jonas Bruhn verzichten, der für seinen Stammverein SW Wehe im Einsatz ist. Zudem sind die Einsätze von Michael Schadomsky (angeschlagen) und Jannik Grebe (berufliche Gründe) noch mit Fragezeichen behaftet.

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