Paderborn Kanadier Wood wartet auf den besonderen Moment bei den Baskets

Er zählt zu den Stützen im Zweitligateam, das morgen Quakenbrück erwartet

Jochem Schulze

Paderborn. Die Uni Baskets Paderborn werden in der Tabelle der 2. Basketball-Bundesliga mit drei Siegen aus sieben Partien aktuell auf dem zwölften Platz geführt. In einer anderen Kategorie aber liegt das Team von Uli Naechster an erster Stelle. Denn keine andere Mannschaft hat mehr als die 207 Dreier geschossen, an denen sich die Domstädter bereits versucht haben. Im Schnitt fanden 33 Prozent dieser Distanzwürfe ihr Ziel. Connor Wood liegt mit seiner Quote von 39 Prozent über dem Schnitt. Und wird sich im Heimspiel gegen die Artland Dragons Quakenbrück am morgigen Freitag (20 Uhr, Sportzentrum Maspernplatz) erneut in seiner Spezialdisziplin üben. "Wer frei steht, muss auch schießen. Insgesamt aber müssen wir alle bemüht sein, uns bessere Wurfpositionen zu erarbeiten", sagt der Kanadier. der zu den verlässlichen Neuzugängen im Baskets-Spiel zählt. "Alles was Connor macht, hat Hand und Fuß. Zudem wird er als Verteidiger noch unterschätzt", urteilt Naechster über seinen Flügelspieler, der nach den Jahren am Carleton College auch bereits eine Profisaison in seinem Heimatland absolvierte. Bei den Niagara River Lions kam der 1,93-Meter-Mann im Schnitt auf neun Punkte und drei Rebounds. Beinahe identische Zahlen sind für den 25-Jährigen auch nach sieben Zweitligapartien dokumentiert. "Die Ligen sind vergleichbar. In Kanada waren teilweise die individuell besseren Akteure dabei. In Deutschland aber spielen die Teams besser zusammen", hat Wood festgestellt. Der wartet nach sieben Partien noch auf das ganz besondere Erfolgserlebnis. An Konstanz mangelt es dem Dreierspezialisten nicht. Aber das "Highlight-Spiel", das seine Teamkameraden Ivan Buntic, Grant Benzinger und Matt Klinewski in dieser Serie bereits abgeliefert haben, steht noch aus. Die Heimpartie gegen den Aufsteiger Quakenbrück bietet sich geradezu an.

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