Starke Leistung: Benedikt Goesmann erzielte sechs HSG-Tore. - © Rouven Theiss
Starke Leistung: Benedikt Goesmann erzielte sechs HSG-Tore. | © Rouven Theiss

Altenbeken/Buke HSG Altenbeken/Buke feiert einen klaren Sieg gegen die HSG Hüllhorst

Handball-Verbandsliga: Goesmann führt HSG zum erhofften Auftakterfolg. Hennemann verabschiedet sich wahrscheinlich im Herbst

Altenbeken/Buke. Die HSG Altenbeken/Buke ist mit einem furiosen Ergebnis in die Handballsaison 2018/2019 gestartet. Vor heimischem Publikum in der Altenbekener Schulsporthalle am Gardeweg setzten sich die Hausherren deutlich mit 26:16 (11:10) gegen die HSG Hüllhorst durch. Allerdings kamen die Gastgeber, bei denen erstmals Rolf Schröder im Rahmen eines Pflichtspiels als Trainer auf der Bank Platz nahm, nur schwer in die Gänge und lagen 0:3 (6. Spielminute), 2:5 (Minute 8) und 7:8 (16.) im Hintertreffen. Erst Rechtsaußen Daniel Wiemann besorgte mit seinem einzigen Tor nach fast 17 Zeigerumdrehungen die erste Führung für die Mannen aus der Egge (9:8), die sich diesen Vorteil im weiteren Spielverlauf dann aber kein einziges Mal mehr aus der Hand nehmen ließen. Benedikt Goesmann zeigt starke Offensivleistung Zur Pause (11:10) und bis zur 43. Spielminute, als ein 15:14 auf der Anzeigetafel prangte, konnte der Gast aus dem Mühlenkreis zwar noch nicht so recht distanziert werden. Dann sorgten Florian Schröder (3), Hendrik Schubert (2), Michael Schadomsky (2) und Malte Werning (1) mit acht (!) Treffern in Serie allerdings für das 23:14 (Minute 54) - und damit die endgültige Entscheidung auf dem Weg zum 26:16-Triumph. "Am Anfang war der Mannschaft noch deutlich die Nervosität anzumerken, wir haben drei, vier technische Fehler und vier, fünf einfache Fehlwürfe produziert", bilanzierte Coach Rolf Schröder bezogen auf den Beginn der Begegnung. Taktisch gut eingestellt zeigten die Eisenbahner in der Deckung, wo vor einem starken Christian Harst im Tor die Bodenpässe zum Kreis unterbunden und auch gegen teilweise sieben gegnerische Feldspieler gut gearbeitet wurde. "In der zweiten Hälfte waren wir dann insgesamt sehr diszipliniert und konzentriert, man hat den Jungs den unbedingten Willen angemerkt und das Grundlagentraining in der Vorbereitung hat sich bezahlt gemacht, weil wir noch zulegen konnten und fit waren", so Schröder, der das Duell als "wichtige, erste Standortbestimmung" charakterisierte und Spielmacher Benedikt Goesmann eine starke Offensivleistung attestierte. Yannic Hennemann verlässt Paderborn für sein Masterstudium Einen Wermutstropfen gibt es aber trotzdem: Yannic Hennemann, der seit der Serie 2012/2013 688 Tore in Landes- und Verbandsliga für die HSG erzielt hat, zieht es für sein Masterstudium wohl aus Paderborn weg. "Wahrscheinlich steht er uns ab der Herbstpause dann nicht mehr zur Verfügung, weil er woanders studiert", bedauert Rolf Schröder. HSG Altenbeken/Buke: Harst/Stennes - Goesmann (6), Schadomsky (6/4), Schröder (4), Schubert (3), Werning (2), Hennemann (1), Jungeilges (1), Unkell (1), Weißelstein (1), Wiemann (1), Walter.

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