Paderborn Holtgräve-Osthues macht auch an Tag zwei eine gute Figur

Delbrücker setzt auf zwei Nachwuchstalente, die sich bei ihrer Premiere auf dem Schützenplatz in unaufgeregten Form präsentieren. Pokal der Führzügel-Trophy geht ins benachbarte Lipperland

Kim Hansmann

Paderborn. Den erfolgreichen Auftakt am Mittwoch setzte der Delbrücker Sebastian Holtgräve-Osthues auch am zweiten Turniertag der Paderborn Challenge fort. Seine jungen Nachwuchstalente "Cassital By Boris" und "Con Caneau" machten bei der TuPaRe-Springpferde-Trophy eine sehr gute Figur. Und das, obwohl es für die beiden die Premiere auf dem Schützenplatz war. "Sie waren recht ruhig auf dem Platz, das hatte ich eigentlich nicht erwartet", gibt der Reiter zu. Alles sei gut verlaufen und auch die Besitzer freuten sich entsprechend über die Ergebnisse. Mit dem sechsjährigen Hengst "Cassital By Boris" erreichte Holtgräve-Osthues in der Stilspringprüfung die Wertnote 8,0. Der Schimmel von Agropoint Cassiloo und mütterlicherseits von Vital abstammend platzierte sich auf Rang vier. Der gleichaltrige Hengst "Con Caneau" von Comme il faut und Cassini schnitt ähnlich ab und beendete den Durchlauf mit der Wertnote 7,8 auf Rang sieben. "Ich reite Con Caneau erst seit Dezember letzten Jahres. Unser erstes Turnier war im Februar", so der Delbrücker über seinen Araber. Damit war der Start bei der Challenge zweifelsohne ein toller Erfolg für das Starterpaar. Der Sieg der TuPaRe-Springpferde-Trophy ging letztlich an den Herforder Michael Symmangk. Zusammen mit seinem sechsjährigen Wallach "Nabab?s Uno Z" und der Wertnote 8,5 entschied der Bereiter diese Prüfung für sich. Vereinskollegin Ines Sieveke lag mit "Pikeur Cape Town" und einer 8,3 auf Rang zwei, ihr zweites Pferd "Lomingh" mit einer 8,2 auf Rang drei. Markus Engelhard (RV Altenautal) sicherte sich ebenfalls zwei Platzierungen. Er erreichte sowohl mit "Vilbergs Air Force One" als auch mit "Nerrada" die Wertnote 7,7 und beendete die Trophy somit doppelt auf Rang neun. Auch die jüngsten Reiter konnten am Abend bei der TuPaRe-Führzügel-Trophy erstmals internationale Turnierluft auf dem Schützenplatz schnuppern. Genau wie die Amateursportler aus der Region hatten die Kinder in den vergangenen Wochen die Chance genutzt, sich auf Turnieren in Ostwestfalen für das Finale bei der Paderborn Challenge zu qualifizieren. Fünfzehn davon präsentierten sich nun am Donnerstagabend den kritischen Augen der Wertungsrichter. Dabei war die jüngste Starterin erst fünf Jahre alt war. Am Ende siegte die achtjährige Svafa-Emira Hess vom Reitverein Cherusker. Knapp hinter ihr lag die Bad Lippspringerin Janne Henrieke Gerkens. Die Sechsjährige erreichte die Wertnote 7,2. Im Eggersmann-Junior Cup siegte Anna-Maria Gründler mit ihrer "Cira". Auf Rang zwei lag Kathrin Terhechte, Dritte wurde Aline-Noel Potthoff. Die Delbrückerin Caroline Clemens hatte es auch als eine der Top Ten in das Stechen geschafft und wurde Neunte.

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