Zurück: Katharina Schlichting (Nr. 12) spielt wie Verena Oebbecke und Karolin Tünsmeyer wieder beim SC GW. - © Marc Köppelmann
Zurück: Katharina Schlichting (Nr. 12) spielt wie Verena Oebbecke und Karolin Tünsmeyer wieder beim SC GW. | © Marc Köppelmann

Paderborn Quartett verstärkt den Regionalligisten SC GW Paderborn

Volleyball: Frauen bereiten sich intensiv auf die neue Serie vor. Die Vorfreude ist groß. Vier Spielerinnen sind aus Detmold zu den Grün-Weißen gewechselt. Darunter sind drei frühere Paderbornerinnen

Jochem Schulze

Paderborn. Diese Nachricht hat im April in der Paderborner Sportszene für Aufsehen gesorgt: Der Oberligaabsteiger SC Grün-Weiß Paderborn übernimmt vom Detmolder SV das Startrecht in der Volleyball-Regionalliga der Frauen. Inzwischen aber bereitet sich das Team von Cheftrainer Vlatko Joveski längst intensiv auf die Herausforderungen in der vierthöchsten Spielklasse vor. Bereits seit dem 12. Juli wird wieder trainiert. Und im Kader gibt es einige Veränderungen. Mit Karolin Tünsmeyer, Verena Oebbecke, Katharina Schlichting und Adelina Emich sind vier Spielerinnen aus Detmold zum SC GW gewechselt. Für ein Trio ist das gleichbedeutend mit der Rückkehr zum Stammverein. Denn Tünsmeyer, Oebbecke und Schlichting kommen aus der Grün-Weiß-Jugend und feierten bereits im Jahr 2007 als C-Jugendliche gemeinsam manchen Erfolg. Drei Spielerinnen des Vorserienkaders aber machen den Aufstieg nicht mit. Lisa Alpers und Magdalena Dümmler sind in die zweite Mannschaft gewechselt, helfen jedoch weiter im Training aus. Katharina Multhaupt sieht Mutterfreuden entgegen. »Wir sind ein gutes Team und können eine erfolgreiche Saison spielen« "Ich bin mit der Vorbereitung bislang sehr zufrieden. Alle ziehen gut mit und die Stimmung ist prächtig. Im Laufe dieses Monats werden wir die Intensität weiter erhöhen", sagt Joveski, der in der neuen Saison auf 13 Spielerinnen zählen kann. Am Samstag, 25. August, steht mit dem Traditionsturnier in Minden eine erste Formüberprüfung an. Anschließend sind noch diverse Vorbereitungsspiele gegen Teams aus der Region geplant. Die Serie aber werden die Paderbornerinnen mit gesundem Selbstvertrauen angehen. "Wir sind ein gutes Team und können eine erfolgreiche Saison spielen", sagt Joveski, der aber gleichzeitig auch allen Druck von seinen Schützlingen nimmt: "Wir haben mit dem Platz in der Regionalliga eine große Chance bekommen und wollen jedes Spiel genießen". Allerdings stehen demnächst auch einige weite Auswärtsfahrten an. Mit dem TV Hörde, TuS Herten, TV Gladbeck und SCU Lüdinghausen sind nur vier weitere westfälische Klubs in der Regionalliga vertreten. Ansonsten geht es noch zum PSV Aachen II, SV Werth, SC 99 Düsseldorf, FCJ Köln II, VCE Geldern und SG Langenfeld. Die Spielzeit 2018/19 startet am Samstag, 22. September.

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