Siegerin bei den Damen: Julyette Steur vom Tennispark Versmold sicherte sich nach ihren Erfolgen 2015 und 2016 in diesem Jahr wieder Rang eins. - © Hartmut Kleimann
Siegerin bei den Damen: Julyette Steur vom Tennispark Versmold sicherte sich nach ihren Erfolgen 2015 und 2016 in diesem Jahr wieder Rang eins. | © Hartmut Kleimann

Paderborn Libori-Cup: Steur triumphiert zum dritten Mal

Bei der 8. Auflage des Libori-Cups des TC Grün-Weiß Paderborn wird die Siegerin von 2015 und 2016 ihrer Favoritenrolle gerecht und sichert sich die Siegprämie von 1.250 Euro

Hartmut Kleimann

Paderborn. Es ist Ferienzeit und in Paderborn wird das Liborifest gefeiert. Exakt das ist der Zeitpunkt, an dem der Tennisclub Grün-Weiß Paderborn nun schon zum achten Mal seinen beliebten Libori-Cup veranstaltete. An fünf Tagen zeigten die Teilnehmer dabei einen tollen Sport. "Und zum ersten Mal überhaupt, seitdem wir dieses Turnier anbieten, gab es keine Unterbrechung durch Regen oder Gewitter", stellte Sportwart Jens Himmelmann erfreut und auch etwas überrascht fest. Es herrscht nun mal ein Jahrhundertsommer und damit hatten auch die Sportlerinnen und Sportler im Turnier zu kämpfen. Was dann die Akteure trotz hoher Temperaturen an Tennissport anboten, war schon bemerkenswert. Am Ende durften sich der Bielefelder Lukas Mönter (TC SuS Bielefeld) und Julyette Steur (Tennispark Versmold) über den Sieg und eine Prämie freuen. Parallel dazu zeigten auch die Herren 30 und Herren 40 beim BIG-Teampokal gutes Tennis. Am Ende triumphierte die frühere Dahler Mannschaft, die in dieser Besetzung zuletzt vor acht Jahren aktiv war. Mittlerweile sind die Teammitglieder überall in Deutschland verteilt und kamen jetzt für das Turnier in Paderborn mal wieder zusammen. Und mit Erfolg. Im Halbfinale besiegt Steur ihre jüngere Schwester Bei den Herren spielten sich auch einige Akteure des Veranstalters durch die Qualifikation, im Hauptfeld war dann aber in Runde eins für Lucas Ernst, Henrik Rodenbüsch und Co. Schicht. Vorjahressieger Karlo Cubelic war bekanntlich nicht am Start. Gegen den hatte Lukas Mönter im Vorjahr noch im Endspiel verloren. Der Bielefelder weilt wegen seines Studiums gut drei Viertel im Jahr in Los Angeles, nutzt aber gerade die Sommermonate zurück in der Heimat für das eine oder andere Turnier. "Im letzten Jahr habe ich das Finale verloren, nun wollte ich es besser machen. Das ist mir gelungen", freute er sich über den 6:3 und 6:1-Erfolg über Christopher Koderisch aus Halle. Mit seinen Auftritten im Viertel- und Halbfinale war der Sieger nicht so zufrieden, "heute aber war es gut", zog er seine eigene Bilanz. Im Finale der Damen traf die schon zwei Mal siegreiche Julyette Steur (Versmold) auf die Dauerzweite Imke Küsgen (Ratingen). Im Halbfinale besiegte Steur ihre jüngere Schwester Joélle mit 6:2, 6:2, Küsgen triumphierte mit 7:6, 6:3 über Laura Heinrichs (Lintorf). Im Finale ließ die Favoritin dann nichts anbrennen und siegte mit 6:1, 6:2 nach 2015 und 2016 zum dritten Mal beim Libori-Cup. Mit dem geht es übrigens in den nächsten Jahren weiter, denn am Sonntag sagte auch Hauptsponsor myview-systems in Person von Thorsten Frank für zwei weitere Jahre zu.

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