Genoss den Auftritt in seinem Wohnzimmer: PSC-Spitzenspieler Simon Rösner war vom Turnier in Zürich rechtzeitig nach Paderborn zurückgereist, um im Ahorn-Squash beim Hauptrunden-Finale gegen Harsefeld-Stade aufschlagen zu können. - © Ulrich Petzold
Genoss den Auftritt in seinem Wohnzimmer: PSC-Spitzenspieler Simon Rösner war vom Turnier in Zürich rechtzeitig nach Paderborn zurückgereist, um im Ahorn-Squash beim Hauptrunden-Finale gegen Harsefeld-Stade aufschlagen zu können. | © Ulrich Petzold

Paderborn Makellose Saisonausbeute für Paderborns Squash-Asse

PSC-Erste sichert sich mit weißer Weste den Titel in der Staffel Nord. Im Halbfinale wartet nun Worms

Paderborn. Die letzte Partie war ein Spiegelbild der gesamten Hauptrunde. Mit einem 4:0-Heimsieg gegen die L.A. Squasher Harsefeld-Stade feierte die erste Herren-Mannschaft des Paderborner Squash Clubs gestern den 16. Sieg im 16. Saisonspiel. Mit einer blütenweißen Weste sicherte sich der amtierende deutsche Meister damit den Titel in der Nordstaffel. Bei der Bundesliga-Endrunde in Böblingen (10. und 11. Mai) kommt es damit im Halbfinale zum ewig-jungen Duell zwischen dem PSC und dem Erzrivalen RC Worms. Für die PSC-Reserve ist die Saison dagegen beendet. Und mit Rang sieben in der Nordstaffel kann auch die zweite Mannschaft ein positives Fazit ziehen. Paderborner SC I "Das ist mehr als wir erwarten konnten. Die Jungs haben die Saison richtig stajk durchgezogen", lobt PSC-Präsident Andreas Preising seine erste Mannschaft, die mit einer makellosen Bilanz die Nordmeisterschaft einfuhr. Dabei gewann die PSC-Erste schier unglaubliche 60 von 64 Einzeln. Im finalen Hauptrundenspiel gegen Harsefeld-Stade gaben Simon Rösner, Raphael Kandra, Lucas Wirths und Lennart Osthoff noch nicht einmal einen Satz ab. Die Gäste wurden damit noch von Hamburg II abgefangen und müssen hoffen, dass sie als sportlicher Absteiger noch einen Nachrückerplatz für die erste Bundesliga Nord ergattern. Mit dem Tschechen Ondres Uherka und dem Israeli Roee Avraham hatte das Schlusslicht eigentlich zwei spielstarke Ausländer aufgeboten. Doch gegen Simon Rösner und Raphael Kandra waren auch sie chancenlos. Rösner war dabei rechtzeitig vom Weltranglistenturnier in Zürich zurückgekehrt, um im Ahorn-Squash aufschlagen zu können. "Jetzt erhält Simon aber erst mal drei Tage Hallenverbot, damit er sich regenerieren kann", witzelte Andreas Preising, der zudem ein Sonderlob an Lucas Wirths und Lennart Osthoff verteilte. Beide blieben mit einer Einzelbilanz von insgesamt 25:0-Siegen in dieser Hauptrundensaison ungeschlagen. "Die Entwicklung von Lucas ist sehr erfreulich", urteilte der Vereinschef. Osthoff präsentiert sich derweil in beeindruckender Verfassung, obwohl er derzeit an seiner Doktorarbeit feilt. Das Quartett, das gestern im Einsatz war, wird auch bei der Bundesliga-Endrunde am 10. und 11. Mai in Böblingen dabei sein. Dann geht es am Christi-Himmelfahrtstag zunächst gegen Worms, während Nord-Vizemeister Hamburg und Südmeister Stuttgart den zweiten Endspiel-Teilnehmer ermitteln. Paderborner SC II Mit drei Siegen und drei "gewonnenen" Unentschieden kommt auch die PSC-Reserve auf eine sehenswerte Saisonausbeute. "Die Zweite hat ihre Sache ausgezeichnet gemacht", urteilt Andreas Preising über eine Mannschaft, in der Youngster wie Thijs Roukens, Liaquat Ali und Viktor Byrtus prima integriert wurden. Am letzten Hauptrunden-Wochenende gab es am Samstag im Heimspiel gegen den 1. Bremer SC zwei unerwartete Punkte. Thijs Roukens legte mit dem finalen 3:1-Sieg gegen Heiko Schwarzer eine Punktlandung hin, denn am Ende lag der PSC bei Satzgleichheit mit 132:129 Spielpunkten hauchdünn vorne. Damit holten die Hausherren zwei von drei möglichen Zählern. Gestern aber war die Paderborner Reserve bei Sportwerk Hamburg II chancenlos. Die Hamburger Zweite sicherte sich damit doch noch den Erstliga-Klassenerhalt.

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