Mit Spaß und Ehrgeiz bei der Sache: Auch Monika Wilkes, Stefan Sachnik (vorne v. l.), Sarah Fockele und Chris Gröne (2. Reihe v. l.) wollten am Freitagabend auf die Teilnahme am 1. Paderborner Martinslauf nicht verzichten. - © Marc Köppelmann
Mit Spaß und Ehrgeiz bei der Sache: Auch Monika Wilkes, Stefan Sachnik (vorne v. l.), Sarah Fockele und Chris Gröne (2. Reihe v. l.) wollten am Freitagabend auf die Teilnahme am 1. Paderborner Martinslauf nicht verzichten. | © Marc Köppelmann

Paderborn Martinslauf-Premiere in Paderborn mit vielen Lichtblicken

1. Paderborner Martinslauf: Orgateam um Stork, Vetter und Weber spricht von großartiger Veranstaltung. Neuauflage 2017 noch nicht ganz sicher. Weldemichael liefert sagenhafte Zeit über 10 km ab

Paderborn. Richtig toll bunt und teilweise auch ganz schön schnell war's am Freitag in der Paderborner City. Keine Frage, der 1. Martinslauf hat mit seinen 800 Aktiven eine eindrucksvolle Premiere abgeliefert. Das Dreigestirn des Orga-Teams um Christian Stork, Mathias Vetter und Bernd Weber war im Nachhinein jedenfalls ausnahmslos zufrieden. "Großartig", beschrieb Vetter sein spontanes Gefühl nach dem Ende dieser vom Energieversorger Eon unterstützten Abendveranstaltung und Stork ergänzte, dass "meine Erwartungen sogar übertroffen worden sind". Einige Teilnehmer hätten im Nachgang sogar den Begriff "bombastisch" benutzt. Ungeachtet der abgelieferten Zeiten, die angesichts des vom Veranstalter vorgegebenen Breitensportcharakters anschließend ohnehin nur eine untergeordnete Rolle spielten, war schon allein die Beleuchtung einiger Teilabschnitte mit eindrucksvollen Lichtinstallationen eine Teilnahme oder den Zuschauerbesuch wert. Sportliche Lichtblicke gab's bei Temperaturen um den Gefrierpunkt aber dennoch. Der für "Delbrück läuft" startende Robiel Weldemichael meisterte den anspruchsvollen Zwei-Kilometer-Rundkurs, bei dem es in Richtung Franz-Stock-Platz und Paderquellgebiet auch Treppen zu meistern galt, bei der 10-km-Wertung in 31:14 Minuten. "Eine irre Zeit", kommentierte Stork die Leistung des aus Eritrea stammenden Flüchtlings anschließend. Da konnte selbst der Hermannslauf-Seriensieger Elias Sansar (33:29) von der LG Lage-Detmold-Bad Salzuflen nicht dagegenhalten. Für die Berenbrinkers aus Hövelhof war's gleichzeitig ein Fest für die Familie. Und dazu noch ein recht erfolgreiches. Mutter Alexandra war auf der 6-km-Strecke am schnellsten, Töchterchen Finja (WJU14) finishte in der Frauen-Gesamtwertung als Dritte (25:03). Und das Familienoberhaupt Kai war am Ende eine Sekunde langsamer als der Sprössling und landete in der Männerwertung schließlich auf Platz sechs. Ob es 2017 eine zweite Martinslauf-Auflage geben wird, ist zurzeit noch nicht ganz sicher. Stork und Vetter vom Paderborner Osterlaufteam sowie Bernd Weber vom Laufladen Endspurt wollen allerdings in den nächsten drei bis vier Wochen eine Entscheidung treffen. "Vieles hängt auch davon ab, inwieweit und in welcher Größenordnung sich unser Sponsor Eon weiter engagieren will", sagte Stork am gestrigen Sonntag. Der Paderborner Ironman-Hawaii-Teilnehmer Alexander Brämer ("Ein Citylauf hatte hier bislang noch gefehlt") war von der Erstauflage ebenfalls "recht beeindruckt" und drückt den Organisatoren jetzt "fest die Daumen", damit auch am 11. November 2017 wieder gestartet wird. Die Platzierungen 10 km, Männer: 1. Robiel Weldemichael (Delbrück läuft) 31:14 Minuten, 2. Elias Sansar (LG Lage-Detmold-Bad Salzuflen) 33:29, 3. Thomas Kruse (Laufladen Endspurt) 33:42. Frauen: 1. Inga Behnen (LG Hamm) 41:18, 2. Sarah Metz (VfB Salzkotten) 41:40, 3. Steffi Becker (Polizei Paderborn) 44:03. 6 km, Männer: 1. Jakob Willeke (LC Paderborn) 20:58, 2. Jannick Bastian (Volksbank Paderborn-Höxter-Detmold) 23:06, 3. Marcel Klute (Volksbank Paderborn-Höxter-Detmold) 23:31. Frauen: 1. Alexandra Berenbrinker (Hirtenweg Runners Hövelhof) 24:02, 2. Elke Wolf (SC Scharmede) 24:36, 3. Finja Berenbrinker (TSV Schloß Neuhaus) 25:03.

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