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Nicht ins Tempospiel gekommen: Den Wehern (hier mit Steffen Lohmeier) unterliefen zu viele Fehler im Angriff. Foto: Andreas Gerth - © Andreas Gerth
Nicht ins Tempospiel gekommen: Den Wehern (hier mit Steffen Lohmeier) unterliefen zu viele Fehler im Angriff. Foto: Andreas Gerth | © Andreas Gerth

Blick in die Statistik reicht

Handball-Landesliga TuS SW Wehe leistet sich viele Fehlversuche und technische Fehler und zieht im Heimspiel gegen Bielefeld/Jöllenbeck II mit 22:24 den Kürzeren

Andreas Gerth
10.02.2019 | Stand 10.02.2019, 22:06 Uhr

Die WM-Pause hat Handball-Landesligist TuS SW Wehe offenbar nicht gut getan. Dem 14:26 in Bad Salzuflen folgte gestern Nachmittag in eigener Halle mit dem 22:24 (11:11) gegen den TuS 97 Bielefeld/Jöllenbeck II die zweite Niederlage im neun Jahr. Eine Empfehlung für das Altkreis-Derby am kommenden Samstag beim TuS Gehlenbeck sieht anders aus. Bei der Suche nach den Gründen für die Heimniederlage musste Trainer Dennis Pape nur einen Blick in die Statistik werfen. Dort waren in den Rubriken der technischen Fehler und Fehlversuche unzählige Striche notiert. „Das reicht normalerweise für zwei Spiele“, legte der Weher Coach den Finger in die Wunde. Zudem bedeuten 22 erzielte Tore einen neuen Tiefstwert für Weher Heimspiele in dieser Saison. In der ersten Halbzeit war die Weher Welt noch in Ordnung gewesen. Die Gastgeber hatten bis zum 8:6 und 10:8 die Nase vorn und ließen gegen den neuen Tabellendritten nur elf Gegentore zu, obwohl Abwehrchef Matthias Clemens bereits nach zehn Minuten mit Leistenbeschwerden passen musste. „Im Angriff hatten wir einige gute Szenen über den Kreis, da war noch alles in Ordnung“, berichtete Dennis Pape, der dann aber einen vogelwilden Auftritt seines Teams im zweiten Durchgang zu sehen bekam. „Zu wenig Konzept und zu wild“, brachte es Pape auf den Punkt. Trotzdem kam seine Mannschaft lange für etwas Zählbares in Frage. Jonas Bruhn, Wehes mit Abstand erfolgreichster Torschütze, egalisierte zum 16:16 (44.), anschließend ließen Treffer von Torben Knost per Siebenmeter und Jan Thielemann die Hausherren wieder mit 17:16 und 18:17 (47.) in Führung gehen. Doch Bielefelds 3:0-Lauf zum 18:20 (49.) ließ die Waagschale kippen. Kreisläufer Andre Ihlenfeld verkürzte zum 19:20 und 20:22, auch nach dem 21:23 (56.) von Christian Sprado per Gegenstoß keimte noch einmal Hoffnung auf. Die aber war schließlich dahin, als die Gäste das 21:24 (57.) erzielten und Wehe ein weiteres Mal den Ball verlor. Das 22:24 (59.) von Jonas Bruhn kam zu spät. TuS Wehe: Giese, Hartlage; Hodde, Knost (2/2), Lohmeier (3), Sprado (1), Thielemann (1), Klostermann, Hensel (1), Clemens (1), Bruhn (8/1), Ellers, Ihlenfeld (4), Schwacke (1).

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