Freuten sich über den ersten Heimsieg: Marko Bagaric (v.l.), Peter Strosack, Kenji Hövels, Jan-Eric Speckmann und Dener Jaanimaa. Foto: Oliver Krato - © Oliver Krato
Freuten sich über den ersten Heimsieg: Marko Bagaric (v.l.), Peter Strosack, Kenji Hövels, Jan-Eric Speckmann und Dener Jaanimaa. Foto: Oliver Krato | © Oliver Krato

Lübbecke TuS N-Lübbecke deutet Potenzial an

Der Handball-Zweitligist zeigt viele gute Ansätze, sollte den Sieg gegen Wilhelmshaven aber nicht überbewerten

Rainer Placke

Handball-Zweitligist TuS N-Lübbecke hat am Dienstagabend angedeutet, welches Potenzial in der Mannschaft steckt. Der 36:28-Heimerfolg gegen den Wilhelmshavener HV war ein Stück Wiedergutmachung für die vorherige Niederlage beim VfL Eintracht Hagen – mehr aber auch nicht. Beim Stande von 20:8 wurden die Lübbecker im Angriff ein wenig übermütig, als sich Marian Orlowski einen Fehlversuch sowie einen Fehlpass erlaubte und wenig später Jo Gerrit Genz einen Abschluss zu hoch ansetzte – die am Boden liegenden Gäste aus dem Norden verkürzten kurz vor der Pause auf 20:13. Diese Szenen meinte Trainer Aaron Ziercke, als er nach der Partie davon sprach, den „Jungs einige Dinge mit auf den Weg geben zu wollen, die nicht zu 100 Prozent geklappt haben“. Doch unter dem Strich überwog bei dem Trainer des TuS N-Lübbecke die Zufriedenheit über die Tatsache, das vorhandene Potenzial ansatzweise ausgeschöpft zu haben. Das galt in erster Linie für die linke Angriffsseite mit Valentin Spohn und Jan-Eric Speckmann. Mittelmann Kenji Hövels brachte es auf den Punkt: „Über weite Strecken sah unser Spiel doch sehr ordentlich aus. Wir haben jedenfalls einen Schritt in die richtige Richtung unternommen.“ Das gilt es nun am Samstag, 15. September, im nächsten Heimspiel gegen TuSEM Essen (19 Uhr) zu bestätigen.

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