Hatten beim Porta Wettbewerb die Nase vorn: Gerrit Franke (vorne, li.) und Florian Nagel aus dem ACBO-L, die sich den ersten Platz teilen, gefolgt von Klaas Strempel (ACBO, hinten von li.) und Mathias Brandt sowie Mike Nierste aus dem Luftsportverein Bückeburg-Weinheim. FOTO: ELKE NIEDRINGHAUS-HAASPER.
Hatten beim Porta Wettbewerb die Nase vorn: Gerrit Franke (vorne, li.) und Florian Nagel aus dem ACBO-L, die sich den ersten Platz teilen, gefolgt von Klaas Strempel (ACBO, hinten von li.) und Mathias Brandt sowie Mike Nierste aus dem Luftsportverein Bückeburg-Weinheim. FOTO: ELKE NIEDRINGHAUS-HAASPER.

Bad Oeynhausen/Löhne Unzufrieden nur mit Petrus

Aero Club Bad Oeynhausen-Löhne hat beim Streckenflug die Nase vorn

Elke Niedringhaus-Haasper

Bad Oeynhausen/Löhne/Porta Westfalica (nh). Glück im Unglück hatten die Teilnehmer des überregionalen Streckenflugwettbewerbes auf dem Flugplatz in Porta Westfalica. Denn trotz anfänglicher Befürchtungen ließ die durchwachsene Wetterlage immerhin drei von acht möglichen Wertungstagen zu. „Das konnten wir am Anfang der Woche noch nicht klar einschätzen“, sagt Wettbewerbsleiter Jürgen Strempel. Dass den 23 Piloten dabei nur verhältnismäßig kleine Aufgaben gestellt wurden, war der geringen Auftriebslage geschuldet. Während sie am ersten Wertungstag noch eine Distanz von 240 Kilometer zurücklegen mussten, war die mögliche Anforderung am Folgetag bereits mit 130 Kilometern ausgereizt. „Das war auch der schwierigste der drei Tage. Allein schon deshalb, weil der Wind wegdrehte und die Schauer zunahmen“, sagt Gerrit Franke, der sich den ersten Platz mit Florian Nagel teilt. Bereits zum dritten Mal haben sich die beiden Segelflieger aus dem Aero Club Bad Oeynhausen (ACBO-L) am Porta Wettbewerb beteiligt und diesmal den größten Pokal abgeräumt. Mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 115,26 Kilometern hatten sie die Nase eindeutig ganz vorn. Am dritten Wertungstag, da sind sich die Piloten einig „passte alles“. Die verordnete Strecke von 102 Kilometern passte haargenau zu den meteorologischen Voraussetzungen. Mit lediglich 38 Flügen und zurück gelegten 5.212,4 Kilometern fällt die Bilanz des 46. Porta-Wettbewerbes in diesem Jahr etwas magerer aus als in manchen Vorjahren mit günstigeren Wetterbedingungen. Auf den zweiten Platz der Wertung hat es Mike Nierste aus dem Luftsportverein Bückeburg-Weinberg geschafft, dicht gefolgt von seinem Vereinskollegen Mathias Brandt. Mit überdurchschnittlich guten Leistungen konnte auch Klaas Strempel aus dem Aero Club Bad Oeynhausen-Löhne punkten, der als Ausrichter in diesem Jahr neun eigene Piloten an den Start schickte.

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