Die Helpuper Bezirksklassen-Mannschaft: Richard Lege (v.l.), Nanook Jo Horning, Martin Weigert, Moritz Withöft, Bernd Eick und Sebastian Geist. - © TuS Helpup
Die Helpuper Bezirksklassen-Mannschaft: Richard Lege (v.l.), Nanook Jo Horning, Martin Weigert, Moritz Withöft, Bernd Eick und Sebastian Geist. | © TuS Helpup

Tischtennis-Bezirksklasse Helpup serviert Ass um Ass

Die TuS sammelt aktuell reichlich Punkte für den Klassenerhalt. Auch gegen Topfavorit Spexard II gewinnt das Team um Abteilungsleiter Richard Lege

08.02.2019 | Stand 08.02.2019, 12:06 Uhr

Oerlinghausen (nw/fat). Helpup hat aktuell einen Lauf. Die Turn- und Sportlust konnte auch den Tabellendritten der Tischtennis-Bezirksklasse bezwingen. 9:6 hieß es im Heimspiel gegen den SV Spexard II. Es war bereits der dritte Rückrunden-Sieg in Folge. Jahresübergreifend ist die TuS bereits seit sechs Spielen ungeschlagen. Denn in den drei Vorrunden-Begegnungen vor der Winterpause gab es bereits drei 8:8-Unentschieden in Serie. Das Team rangiert nun nicht länger auf einem Abstiegsrelegationsplatz, sondern im gesicherten Mittelfeld. Eine tüchtige Portion Wut entlud sich bei Sebastian Geist und Martin Weigert, nachdem sie jeweils ihr erstes Einzel verloren hatten. Offenbar hatten sie sich im Spiel gegen den Tabellendritten etwas vorgenommen. Doch nach nur einem gewonnenen Doppel von Martin Weigert und Sebastian Geist und den erwähnten Pleiten im Einzel lag Helpup bereits mit 1:4 hinten. „Die Stimmung wurde ein wenig verhaltener“, erklärte Abteilungsleiter und Spieler Richard Lege. Alles deutete bereits auf eine ähnlich hohe Niederlage wie im Hinspiel (2:9) hin. Gegen die in identischer Aufstellung angetretenen Gütersloher musste also dringend verkürzt werden. Dafür sorgten Bernd Eick und Nanook Jo Horning mit zwei klaren Siegen im mittleren Paarkreuz. Moritz Withöft und Richard Lege hatten es da schon deutlich schwerer, behielten aber beide im fünften Satz die Nerven. Durch das 5:4 hielten sie ihr Team in der Erfolgsspur. Angespornt durch die Chance, die sich nun eröffnete, erkämpfte Sebastian Geist gegen die Spexarder 1 den nächsten Punkt. Martin Weigert legte nach und durfte nach voller Distanz ebenfalls jubeln. In seinem zweiten Einzel verlor Bernd Eick dann klar in drei Sätzen. Nanook Jo Horning musste seinem Gegner nach fünf Sätzen ebenfalls gratulieren (7:6). Alles war noch drin. Und spannender ging es nicht. »Wir spielen eine bärenstarke Saison« Nun musste Moritz Withöft ran. Er gewann mit 3:0. So lag es schließlich an Richard Lege, den Spieltag zu beenden oder die Entscheidung einem letzten Doppel zu überlassen. Der Helpuper wählte die erste Option und siegte nach fünf spannenden Sätzen. Mit diesem Überraschungserfolg ist Helpup dem Ziel Klassenerhalt wieder ein Stück näher gekommen und klettert vorerst auf den fünften Tabellenplatz. „Das waren wichtige Punkte gegen den Abstieg. Die favorisierten Gäste aus Spexard waren motiviert angetreten“, erklärte Richard Lege. „Auf unserer Seite war Respekt zu spüren, weil wir im Hinspiel deutlich unterlegen waren. Leichter Optimismus war jedoch vorhanden. Immerhin haben wir diese Spielzeit zu Hause noch keine Niederlage hinnehmen müssen.“ Am morgigen Freitag geht es um 20 Uhr auswärts gegen Harsewinkel II. „Gegen den Tabellenletzten sollen weitere Punkte für den Klassenerhalt gesichert werden.“ Sebastian Geist, an Nummer 1 spielender Helpup-Kapitän: „Wir haben noch einige Spiele, in denen wir Punkte eingeplant haben – zum Beispiel gegen Harsewinkel, aber auch Spiele gegen Brackwede, die direkter Konkurrent um den ersten Nichtabstiegsplatz sind und Wiedenbrück II, die hinter uns stehen. Beide Spiele finden aber auswärts statt. Hier bleibt abzuwarten, wie wir mit den Zelluloidbällen klar kommen. Gegen Oelde, Post SV Gütersloh II und Avenwedde IV, die wir allesamt zu Hause empfangen, hoffen wir, das ein oder andere Pünktchen klauen zu können. Insgesamt sind wir zuversichtlich, die Klasse halten zu können. Wir spielen bisher eine bärenstarke Saison. Hoffentlich geht es so weiter.“ Hält die TuS die Klasse, knallen sicherlich die Sektkorken. Aber auch nach dem 9:6 stießen die Helpuper mit ihren Gegnern an. Auf einen spannenden Tischtennis-Abend.

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