Helpups Korbhüterin: Lea Marie Gaffron von der TuS im Heimspiel gegen Bergrheinfeld. - © Jan Felix Effertz
Helpups Korbhüterin: Lea Marie Gaffron von der TuS im Heimspiel gegen Bergrheinfeld. | © Jan Felix Effertz

Korbball-Bundesliga Helpup verteidigt dritten Platz

Chancenlos gegen Bergrheinfeld. Kantersieg gegen Schlusslicht Hambach. Die Qualifikation für die Endrunde um die Deutsche Meisterschaft ist weiterhin in greifbarer Nähe

Jan Felix Effertz
24.01.2019 | Stand 24.01.2019, 11:47 Uhr

Oerlinghausen. Die Pflicht wurde erfüllt, an der Kür muss noch gearbeitet werden. Die Korbballerinnen der TuS Helpup erspielten am 8. Spieltag der Korbball-Bundesliga-Süd zwei von vier möglichen Punkten im Kampf um die Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft. Gegen den TSV Bergrheinfeld verloren die Helpuperinnen zunächst mit 4:8. Das zweite Spiel entschied das Team von Trainerin Tanja Nedderhof mit einem 12:0-Erfolg gegen die Spvgg. Hambach deutlich für sich. Die Zuschauer in der heimischen Sporthalle an der B66 sahen gegen die zweitplatzierten Bergrheinfelderinnen einen verhaltenen Start beider Teams. Erst in der sechsten Minute eröffneten die Gäste aus Bayern das Körbewerfen mit einem verwandelten Sechs-Meter-Freiwurf. Anschließend fand die Spitzenmannschaft aus dem Kreis Schweinfurt zu ihrer gewohnten Offensivstärke. Helpup hingegen haderte mit der Chancenverwertung. Zur Pause stand es 1:5 aus Sicht der Helpuperinnen. Auch im zweiten Durchgang wollte der Knoten bei den Gastgeberinnen nicht platzen, so dass der 4:8-Endstand durchaus gerechtfertigt war. „Spielerisch habe ich meine Mannschaft im Vorteil gesehen, vor dem Korb sind wir jedoch nicht effizient genug“, haderte Tanja Nedderhof mit der Chancenverwertung ihres Teams. „Bergrheinfeld hat sich inzwischen zu unserem Angstgegner entwickelt. Mit der hohen Trefferquote unserer Gäste konnten wir einfach nicht mithalten. Alleine Sabrina Eckert, Bergrheinfelds Spielmacherin, brachte es heute auf fünf Treffer.“ Gegen den Tabellenletzten aus Hambach galt es, die Enttäuschung aus dem vorangegangenen Spiel schnellstens abzulegen. Die Vorgabe lautete, im Hinblick auf das Torverhältnis und den harten Kampf um das begehrte dritte DM-Ticket, möglichst deutlich zu gewinnen. Gesagt – getan. Nach einem frühen Treffer von Miriam Ertel hatten die drittplatzierten Helpuperinnen leichtes Spiel. Schöne Kombinationen und Konter brachten letztendlich den gewünschten 12:0-Erfolg gegen die chancenlosen Hambacherinnen. „Unser Vorhaben, das Spiel zu nutzen, um unser Torverhältnis positiver zu gestalten, haben wir perfekt umgesetzt. Besonders erfreulich ist, dass wir die Null, trotz variierender Aufstellungen, halten konnten“, zeigte sich Nedderhof mit der Teamleistung im zweiten Spiel sehr zufrieden. Mit einem Sieg aus zwei Spielen bleiben die TuS-Korbballerinnen vorerst auf dem dritten Rang der Bundesliga-Süd. Der Abstand zu den Verfolgern konnte allerdings nicht vergrößert werden, da Eisbergen für eine Überraschung sorgte und gegen die favorisierten Schraudenbacherinnen mit 6:2 gewann. Das Saisonziel, die Endrunde der Deutschen Meisterschaft zu erreichen, ist weiterhin in greifbarer Nähe: „Wenn wir weiter unsere Hausaufgaben machen und gegen die vermeintlich schwächeren Gegner punkten können, haben wir es am vorletzten Spieltag in der eigenen Hand. Ich bin mir sicher, dass Siege gegen Schraudenbach und Eisbergen die sichere DM-Qualifikation bedeuten würden“, gibt sich Tanja Nedderhof optimistisch. TuS Helpup: Larissa Kolodzig, Miriam Ertel (1 Korb), Lena Kramer (2), Lea Marie Schneider (3), Sina Stenzel (2), Lea Marie Gaffron, Janina Hörmann (3), Lisa Katlun (2), Viktoria Wellen (1), Hannah Rottschäfer (2).

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