Streckt sich: Henrik Wittenborn vom TSV Oerlinghausen beim Wurf in der Partie gegen die TSG Altenhagen-Heepen II. Im Hintergrund läuft Teamkollege Marius Lober. Foto: TSV Oerlinghausen - © TSV Oerlinghausen
Streckt sich: Henrik Wittenborn vom TSV Oerlinghausen beim Wurf in der Partie gegen die TSG Altenhagen-Heepen II. Im Hintergrund läuft Teamkollege Marius Lober. Foto: TSV Oerlinghausen | © TSV Oerlinghausen

Bergstädter in Schieflage

TSV Oerlinghausen verlieren bei der TSG Altenhagen-Heepen mit 19:20. Vierte Niederlage im sechsten Spiel. Am Sonntag steht das erste Heimspiel nach der Herbstpause an

Handball-Landesliga „Der Kampfgeist passte, kam jedoch leider etwas zu spät“, sagt Christiane Rauchschwalbe. Die Trainerin des TSV Oerlinghausen verlor mit ihrem Team am sechsten Spieltag der Handball-Landesliga bei der TSG Altenhagen-Heepen II mit 19:20 (7:12). Sebastian BeegOerlinghausen. „Der Kampfgeist passte, kam jedoch leider etwas zu spät“, sagt Christiane Rauchschwalbe. Die Trainerin des TSV Oerlinghausen verlor mit ihrem Team am sechsten Spieltag der Handball-Landesliga bei der TSG Altenhagen-Heepen II mit 19:20 (7:12). Der Start bei der Oberliga-Reserve verlief für die Bergstädter verhalten. Zu wenig Druck in der Offensive und ungenaue Absprachen in der Defensive bedeuteten einen deutlichen 3:8-Rückstand zur Mitte der ersten Halbzeit. Mit der Zeit stabilisierte sich dann die Oerlinghauser Abwehr. Zudem stellte der TSV mit dem Wechsel von einer 5:1 auf eine 6:0-Deckung den Gegner vor eine größere Herausforderung. Dennoch brachten verworfene Siebenmeter und Tempogegenstöße die Bergstädter um sicher geglaubte Tore. Somit blieb es bis zur Pause beim Stand von 7:12 beim Abstand von fünf Toren. Zu Beginn der zweiten Halbzeit kamen die Gastgeber besser aus der Kabine, bauten den Vorsprung zwischenzeitlich auf 16:9 aus (40.). Anschließend reduzierte Oerlinghausen die Fehlerquote. Treffer von Jan Felix Effertz, Timo Kindsgrab, Timm Fichtler und Florian Teuber machten die Schlussphase dann noch einmal spannend. Das Tor zum 20:19 (59.) durch Florian Teuber löste noch einmal Hektik auf Seiten der Bielefelder aus. Der Ball fand ein letztes Mal den Weg in die Hände der nun weit vorgerückten TSV-Deckung. Für den möglichen Ausgleich kam die Schlusssirene jedoch nur wenige Augenblicke zu früh. „Bei insgesamt 30 individuellen Fehlern ist es schwierig, ein Spiel zu gewinnen. Selbst wenn der Gegner auf Augenhöhe ist, läuft einem da irgendwann die nötige Zeit weg“, sagt Trainerin Rauchschwalbe, die mit ihrem Team nach vier Niederlagen und einem Unentschieden am nächsten Spieltag wieder auf Punktejagd geht. Am kommenden Sonntag, 4. November, empfängt der TSV Oerlinghausen die HSG Petershagen/Lahde. Anwurf am Schulzentrum in Oerlinghausen ist um 18 Uhr. TSV Oerlinghausen: J. Plass, Hainke – Kindsgrab (1 Tor), Maske, Teuber (2), Kriemelmann (5), Flada, Lober (2), Fichtler (1), Effertz (7), Wittenborn, Angermann, Cardoso (1), Graser.

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