Doppelerfolg am ersten Spieltag: Janina Hörmann (10) und Lisa Katlun (4) von der TuS Helpup bejubeln zum Saisonauftakt zwei Siege in der Korbball-Bundesliga Süd. archivFoto: Fat - © Fabian Terwey
Doppelerfolg am ersten Spieltag: Janina Hörmann (10) und Lisa Katlun (4) von der TuS Helpup bejubeln zum Saisonauftakt zwei Siege in der Korbball-Bundesliga Süd. archivFoto: Fat | © Fabian Terwey

Helpup geht mit Doppelerfolg in die Pause

Die TuS gewinnt beide Spiele zum Saisonauftakt

Korball-Bundesliga Süd Die Herzdamen mussten erst zur Mittagszeit ran. Doch erfolgshungrig wie die Bundesliga-Korbballerinnen der TuS Helpup nun einmal sind, fanden sie sich für den ersten Doppelspieltag in der Staffel Süd schon um 10.30 Uhr in Porta Westfalica ein. Gegner beobachten stand auf dem Programm. Und das sollte sich später noch auszahlen. Denn die erhofften zwei Siege konnten eingefahren werden. Oerlinghausen. Die Herzdamen mussten erst zur Mittagszeit ran. Doch erfolgshungrig wie die Bundesliga-Korbballerinnen der TuS Helpup nun einmal sind, fanden sie sich für den ersten Doppelspieltag in der Staffel Süd schon um 10.30 Uhr in Porta Westfalica ein. Gegner beobachten stand auf dem Programm. Und das sollte sich später noch auszahlen. Denn die erhofften zwei Siege konnten eingefahren werden. „Der knappe Sieg von Schraudenbach gegen Ettleben war eine Vorwarnung“, sagte Tanja Nedderhof. Die Trainerin und ihre Spielerinnen waren beeindruckt von der Leistung des ersten Kontrahenten am Doppelspieltag. „Bei uns lief dann gegen sie alles rund.“ 12:3 hieß es am Ende für die Helpuperinnen, die auf Sina Stenzel und Miriam Ertel verzichten mussten. Mit den beiden Verbandsligaspielerinnen Josephine Lammert (1. Spiel) und Franziska Kruel (2. Spiel) im Kader gelang eine fulminante Aufholjagd nach 0:2-Rückstand. Der letzte Treffer der ersten Halbzeit stach heraus. Hannah Rottschäfter traf mit einem Überkopfwurf aus mehr als sechs Metern Entfernung zur 6:2-Führung. In Halbzeit 2 konnten die mitgereisten Fans weitere Leckerbissen bestaunen. Vor allem der Heber, den Lea Marie Schneider im Korb unterbrachte, sorgte für Aufsehen. Denn der Treffer wurde durch einen langen Abwurf von Lea Marie Gaffron auf Lisa Katlun eingeleitet. „Lea Marie Schneider hatte mit fünf Körben einen starken Einstand.“ Im zweiten Spiel gegen Kleinlangheim sah die Helpuper Trainerin dann ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Auf keinen Fall wollte ihr Team wie in der Vorsaison gegen den VfL einen Punkt abgeben. Und es setzte dieses Vorhaben in die Tat um. Am Ende hieß es 9:6. „Wir konnten immer nachsetzen. Garant war die gute Defensivarbeit.“ Die Helpuper Damen lagen schnell mit 0:1 zurück, bevor Larissa Kolodzig ausgleichen konnte. Zur Halbzeit führte Helpup nur knapp mit 4:3 und musste gleich zu Beginn der zweiten Halbzeit sogar den Ausgleich zum 4:4 hinnehmen. Zwei Tempogegenstöße, die von Lea Marie Schneider und Lena Kramer in den entscheidenden Situationen zum 5:4 und 7:5 im Korb landeten, brachten Helpup dann auf die Siegerstraße. Besonders umjubelt war der vorentscheidende Treffer zum 8:6 von Ersatzspielerin Franziska Kruell. Das i-Tüpfelchen für die zahlreich mitgereisten Fans war der abschließende Weitwurf von Lena Kramer. Der Treffer stellte gleichzeitig den Endstand dar. Weiter geht es für die TuS erst am Sonntag, 18. November, im Sportzentrum Dettelbach. Denn an den folgenden zwei Doppelspieltagen in Bergrheinfeld und Waigolshausen pausieren die Herzdamen. „Es ist sehr unglücklich, dass wir eine so lange Pause haben. Wir wollen jetzt ein paar knackige Trainingsspiele gegen Rivalen aus der Bundesliga Nord vereinbaren, um im zweiwöchigen Rhythmus zu bleiben.“ Die Herzdamen gehen weiter erfolgshungrig auf Körbejagd. TuS Helpup: Larissa Kolodzig (4 Treffer), Janina Hörmann (2), Lea Marie Schneider (6), Hannah Rottschäfer (2), Lisa Katlun (1), Lea Marie Gaffron (2), Lena Kramer (3), Franziska Kruel (1), Josephine Lammert.

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